Letztes Update:
20220127220332

10:35
10.01.2022
Fast jedes siebte Unternehmen in Deutschland sieht sich durch die Pandemie in seiner Existenz bedroht. Besonders der Dienstleistungssektor und Einzelhandel machen sich große Sorgen, wie aus einer nun veröffentlichten Umfrage des Münchner Ifo-Instituts hervorgeht. Bundesweit sagten demnach 14 Prozent der im Dezember befragten Betriebe, dass sie ihre Existenz als gefährdet einstufen. 
Damit bewerteten die Unternehmen ihre Bedrohung auf gleichem Niveau wie im Juni vergangenen Jahres. Bei drei weiteren Umfragen im Februar 2021, sowie im November und Juni 2020 waren die Sorgen mit Werten zwischen 17,6 und 21,8 Prozent noch deutlich ausgeprägter. Die aktuell höchste Bedrohung empfindet der Dienstleistungssektor mit 20,4 Prozent - Treiber sind dabei unter anderem die Reise- und Veranstaltungswirtschaft sowie das Gastgewerbe. Hier sieht sich durchweg mehr als die Hälfte der Unternehmen bedroht, bei Reisebüros und -veranstaltern sind es sogar fast drei Viertel.

10:29
10.01.2022
UPDATE | Die Entscheidung, ob Novak Djokovic in der nächsten Woche tatsächlich an den Australian Open teilnehmen darf, zieht sich weiter hin. Nach Informationen der australischen Zeitung "The Age" wird Einwanderungsminister Alex Hawke nicht mehr heute darüber entscheiden, ob er von seinem persönlichen Recht Gebrauch macht, das Visum des serbischen Tennisstars doch wieder aufzuheben. Allerdings kann Hawke dies in den nächsten Tagen noch tun.
Erst einmal darf sich Djokovic in Melbourne aber frei bewegen, nachdem ein Gericht vor wenigen Stunden seinem Einspruch gegen die Verweigerung seiner Einreise nach Australien stattgegeben hatte. Der 34 Jahre alte Serbe durfte daraufhin das Abschiebehotel verlassen, in dem er sich die vergangenen Tage aufgehalten hatte. Aktuell halte er sich im Büro seiner Anwälte auf, hatte sein Bruder Djordje Djokovic im serbischen Fernsehen gesagt.

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