Letztes Update:
20220127220332

11:27
05.01.2022
Im Pandemie-Jahr 2020 sind einer Untersuchung zufolge deutlich weniger Jugendliche und junge Erwachsene wegen exzessiven Alkoholkonsums in Kliniken behandelt worden. Das geht aus Daten der KKH Kaufmännischen Krankenkasse hervor. Nach Hochrechnung der Krankenkasse auf Basis der KKH-Versicherten wurden deutschlandweit im ersten Pandemie-Jahr etwa 12.000 Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren mit Alkoholvergiftungen behandelt. 2019 waren es mit 17.000 noch rund 30 Prozent mehr.
Exzessiver Alkoholkonsum bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen ging demnach im Zuge der Pandemie und der dagegen getroffenen Maßnahmen so deutlich zurück wie seit Jahren nicht, teilt die KKH mit. Den Angaben zufolge lag der Anteil der Jugendlichen und jungen Erwachsenen, gemessen an allen im Krankenhaus behandelten Alkoholvergiftungen, vor der Pandemie 2019 bei 21,2 Prozent. Im Corona-Jahr 2020 waren es 18,1 Prozent. Damit fiel der Anteil auf den niedrigsten Wert seit Beginn der Krankenkassen-eigenen Erhebung im Jahr 2006.

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11:21
05.01.2022
Am 13. Januar beginnt die Handball-Europameisterschaft. Wer am Ende die Nase vorn haben wird, ist für Frank Bohmann, Geschäftsführer der Handball-Bundesliga (HBL) zweitrangig. "Wichtig ist, dass alle Spieler wieder gesund zurückkommen. Das ist bedeutsamer als die Vergabe des Titels", sagt er der Deutschen Presse-Agentur
"Die Veranstalter in Ungarn und der Slowakei gehen professionell mit dem Thema um. Aber das ist noch keine Garantie, dass sich das Turnier wie erhofft durchziehen lässt." Bohmann verweist auf die Welle an Infektionen in mehreren EM-Mannschaften. Infizierte Profis sind erst 15 Tage nach dem ersten positiven Test spielberechtigt.

10:47
05.01.2022
Die Leiterin einer israelischen Studie zur Wirksamkeit einer vierten Corona-Impfung sieht einen beobachteten fünffachen Anstieg der Antikörper als "gut, aber nicht ausreichend" an. "Wir sehen einen bestimmten Anstieg der Antikörper, aber der Anstieg ist nicht sehr beeindruckend", sagt Professor Gili Regev der israelischen Nachrichtenseite ynet zu vorläufigen Ergebnissen der Studie. Man sei kurz nach der vierten Impfung wieder auf demselben Antikörper-Stand wie kurz nach der dritten, so Regev. Sie habe sich von einer zweiten Booster-Impfung mehr erhofft. 
Es könne nicht das Ziel sein, sich etwa alle vier Monate erneut gegen das Coronavirus impfen zu lassen. Sie sei zwar froh, dass man gefährdeten Bevölkerungsgruppen wie Immungeschwächten und über 60-Jährigen in Israel bereits die vierte Dosis gebe, sagt Regev. "Aber ich bin mir wirklich nicht sicher, ob man sie nun allen geben sollte. Wir brauchen noch mehr Informationen." Regev betont gleichzeitig die enorme Wichtigkeit der ersten Booster-Impfung: "Wer die erste und zweite Dosis bekommen hat, muss dringend auch die dritte bekommen." Wer noch keinen Booster erhalten habe, solle zur Impfstation "rennen", rät sie. 

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