Letztes Update:
20220127220332

15:28
23.12.2021
Die Bürger in Nordrhein-Westfalen und in den Niederlanden sollen in der Pandemie nicht jenseits der Grenzen einkaufen gehen. In einem gemeinsamen Appell rufen die Regierungschefs beider Länder, Hendrik Wüst und Mark Rutte, dazu auf, angesichts der ernsten Lage besonders vorsichtig zu sein und zu Hause zu bleiben.
"Mit der Ausbreitung der Omikron-Variante in unseren Ländern ist es jetzt noch wichtiger, unsere Kontakte zu beschränken", mahnen beide Politiker. Dies gilt auch für grenzüberschreitende Kontakte. Menschenmengen seien zu meiden. "Gehen Sie also nicht jenseits der Grenze einkaufen oder essen. Wenn Sie über die Grenze müssen, zum Beispiel um zu arbeiten, seien Sie vorbereitet und halten Sie sich an die örtlichen Vorschriften." 

15:21
23.12.2021
UPDATE | Bei der Einreise nach Dänemark muss man nach Weihnachten unabhängig vom Impfstatus im Besitz eines negativen Tests sein. Die Testpflicht tritt am 27. Dezember in Kraft und gilt vorläufig bis zum 17. Januar. Sie bedeutet, dass Menschen ohne Wohnsitz in Dänemark vor der Einreise einen negativen Test vorgenommen haben müssen. Ein Antigentest darf bei der Ankunft höchstens 48 Stunden, ein PCR-Test maximal 72 Stunden alt sein. Wohnt man in Dänemark, kann man den Test auch bis zu 24 Stunden nach der Ankunft machen.
Das weiter nördlich gelegene Schweden fordert ab dem 28. Dezember von allen ausländischen Bürgern ab zwölf Jahren ebenfalls, dass sie bei ihrer Ankunft einen negativen Test bei sich haben. Er darf maximal 48 Stunden alt sein, sowohl PCR- als auch Schnelltests sind gültig, wie die schwedische Gesundheitsbehörde Folkhälsomyndigheten mitteilt. Ausnahmen soll es für Pendler geben. 

15:18
23.12.2021
UPDATE | Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter sieht in den sogenannten Protestspaziergängen gegen die staatlichen Corona-Maßnahmen eine gezielte Konfrontation mit dem Staat. Es sei auch ein Missbrauch des Grundrechts auf Meinungsfreiheit, so Reiter. Die jüngsten Vorfälle in der Landeshauptstadt zeigten deutlich: "Den Protestführern geht es nicht mehr nur um ihren Protest gegen die Corona-Maßnahmen, sondern sie suchen den Konflikt mit dem Staat. Auf diese neue Dimension des Protests müssen alle zuständigen Sicherheitsbehörden jetzt reagieren."
Die Landeshauptstadt hatte den Organisatoren einer entsprechenden Protestversammlung gestern Abend die Theresienwiese als Ort vorgeschlagen. Daraufhin sei diese Versammlung abgesagt worden und rund 5000 Menschen - nach Polizeischätzung - zogen ohne Genehmigung durch die Innenstadt. Die Stimmung sei aggressiv gewesen, teils habe es gewaltsame Auswüchse gegeben, teilt die Polizei mit. Es wurden elf Menschen festgenommen und 14 Straftaten zur Anzeige gebracht.

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