Nach einigen Dutzend Corona-Infektionen im chinesischen Xi'an sind massive Ausgangssperren für die 13 Millionen Bewohner der Metropole verhängt worden. Seit Mitternacht dürfen sie ihre Wohnungen nicht mehr verlassen, Ausnahmen sind kaum erlaubt. Jede Familie kann ein Mitglied bestimmen, das alle zwei Tage einkaufen gehen darf, wie die Stadtregierung in ihrem Erlass mitteilt.
Die Behörden melden am Donnerstag 63 lokale Infektionen. Der Ausbruch sei durch "importierte Fälle" ausgelöst worden, heißt es. Ob es sich bei dem Virus um die neue Omikron-Variante handelt, wird nicht mitgeteilt. Mit rigiden Maßnahmen hat China, das eine Null-Covid-Politik verfolgt, das Virus weitgehend in den Griff bekommen. Seit mehr als einem Jahr ist die Pandemielage in der Volksrepublik deutlich besser als in vielen anderen Ländern.