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22:02
22.12.2021
Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) verteidigt die Beschlüsse von Bund und Ländern zur Eindämmung der Corona-Pandemie. "Wir haben den Ländern, wenn man so will, eine Deadline gegeben, der 28. (Dezember)", sagt Lauterbach am im ZDF-heute-journal. "Aber die Länder können früher agieren. Und die Länder sind ja auch in der Pflicht. Das sind ja keine Bundesmaßnahmen, sondern sind Ländermaßnahmen." Politiker von Union, Linkspartei und einige Ländervertreter hatten die Beschlüsse als unzureichend kritisiert.
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und die Regierungschefs der Länder hatten am Dienstag vereinbart, dass sich spätestens vom 28. Dezember an nur noch zehn Menschen treffen dürfen - auch, wenn sie geimpft oder genesen sind. Damit sollen etwa größere Partys über Silvester ausgeschlossen werden. Im Sport soll es wieder "Geisterspiele" ohne Zuschauer geben, dazu kommen Tanzverbote und Clubschließungen. Die Länder zum Teil auch schon vor dem 28. Dezember um.

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20:27
22.12.2021
Deutschland wird nach den Worten des nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Hendrik Wüst um eine Impfpflicht nicht herumkommen. Eine "Dauerschleife" von Lockerungen und Lockdowns müsse vermieden werden, so Wüst in einem vorab aufgezeichneten Interview der ARD-"Tagesthemen". "Da müssen wir raus. Deswegen ist die Impfpflicht unerlässlich."
Wüst, der auch Vorsitzender der Ministerpräsidentenkonferenz ist, spricht von einer sehr erfolgreichen Impfkampagne. Mt Blick auf die Quote der Geimpften fügt er jedoch hinzu: "Wir kämpfen natürlich nicht um 75, 80 Prozent. Wir brauchen 90, 95 Prozent und am besten mehr." Ziel sei, nun auch Menschen zu überzeugen, die sich bislang nicht angesprochen fühlten. 

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