Letztes Update:
20220127220332

08:51
22.12.2021
Die Folgen der raschen Ausbreitung der Coronavirus-Variante Omikron zeigen sich in Großbritannien im Zugverkehr. In der vergangenen Woche fielen nach Angaben der Rail Delivery Group 5,2 Prozent der Züge aus, wie die BBC berichtete - der Durchschnitt liegt bei knapp 3 Prozent. 8,7 Prozent der Belegschaft ihrer Mitgliedsunternehmen seien krankgemeldet - unter anderem wegen Covid-19, heißt es von dem Branchenverband.
Die Bahngewerkschaft RMT, die zusätzlich an einigen Tagen für bessere Arbeitsbedingungen zum Streik aufgerufen hat, rechnet mit schwerwiegenden Störungen im Bahnverkehr. Auch an den Weihnachtstagen müssen sich Fahrgäste darauf einstellen, dass ihre Zugreisen nicht wie geplant verlaufen. Der Zugbetreiber LNER, der Verbindungen an der Ostküste der Insel betreibt, verringerte die Zahl seiner Verbindungen "wegen einer Zunahme der Beschäftigten in Corona-Quarantäne".

08:43
22.12.2021
Nachdem Dutzende Migranten Corona-positiv getestet worden sind, haben die zyprischen Gesundheitsbehörden Hunderte Menschen aus dem größten Registrierlager der Mittelmeerinsel geholt. Wie der zyprische Staatsrundfunk (RIK) berichtet, seien am Vortag im völlig überfüllten Registrierlager Pournara wenige Kilometer westlich der Hauptstadt Nikosia zunächst 82 Menschen Corona-positiv getestet worden. Daraufhin wurden sie sowie auch ihre Kontakte - insgesamt 585 Menschen - mit Lastwagen der zyprischen Nationalgarde in ein Camp gebracht, das als Isolierstation dienen soll.

07:50
22.12.2021
In England können Corona-Infizierte künftig bereits nach sieben Tagen statt wie bisher erst nach zehn Tagen ihre Quarantäne verlassen. Voraussetzung dafür ist, dass Schnelltests an Tag sechs und sieben negativ ausfallen, wie die britische Regierung mitteilt. Damit sollen Ausfälle im Gesundheitssystem und anderen systemrelevanten Branchen reduziert werden
In London, wo die Omikron-Variante besonders rasant um sich greift, sind bereits in etlichen Krankenhäusern und Rettungsdiensten viele Beschäftigte gleichzeitig ausgefallen.

07:44
22.12.2021
Die Beschlüsse der Bund-Länder-Runde zur Eindämmung der Corona-Pandemie kommen nach Ansicht des Frankfurter Virologen Martin Stürmer zu spät. "Bei der Verdopplungsrate, die Omikron an den Tag legt, ist jeder Tag wichtig", sagt Stürmer im Deutschlandfunk. Omikron sei nicht erst seit gestern eine Bedrohung. Man könne der Politik durchaus den Vorwurf machen, mit dem verspäteten Treffen "schon wieder etwas verschlafen" zu haben.
Er habe das Gefühl, es werde das Signal vermittelt: "Über Weihnachten können wir uns noch entspannen, danach ziehen wir die Bremse wieder an." Es seien Beschlüsse, die wieder nicht vor die Welle kämen. "Da hätte ich mir mehr gewünscht", so Stürmer.

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