Bundesfamilienministerin Anne Spiegel warnt vor zusätzlichen
Einschränkungen für Kinder und Jugendliche. "Über neue Einschränkungen für Kinder und Jugendliche dürfen wir nicht zuerst, sondern erst zuletzt sprechen, wenn dies unvermeidbar ist", sagt die Grünen-Politikerin. Wenn über "dringend notwendige strikte Kontaktbeschränkungen" gesprochen werde, dann
müsse es "um den Alltag von Erwachsenen gehen: um das Arbeitsleben, um Freizeit und private Kontakte", erklärt die Grünen-Politikerin weiter.
Es sei richtig, Kinder und Jugendliche bis 14 Jahren von privaten Kontaktbeschränkungen auszunehmen. "Gerade jetzt brauchen Kinder und Jugendliche Weihnachten im engen Kreis ihrer Familien ganz besonders, um wieder Kraft zu tanken", sagt Spiegel.
Kinder hätten in den vergangenen zwei Pandemie-Jahren "besonders gelitten". Ihr Alltag in Kitas und Schulen sei "viel stärker eingeschränkt" gewesen als der Arbeitsalltag von Erwachsenen. Das müsse bei den anstehenden Beratungen von Bund und Ländern berücksichtigt werden.