Letztes Update:
20220127220332

12:54
21.12.2021
Mit einer Kampagne "#WirliebenFreiberg" will sich die Stadt gegen die Vereinnahmung durch Corona-Proteste stärker zur Wehr setzen. "Es kann nicht sein, dass eine ganze Stadt wegen einer Minderheit in Verruf gerät", erklärt Oberbürgermeister Sven Krüger (parteilos). "Denn das Ausmaß ist entsetzlich: Freiberger Produkte werden jetzt schon gemieden, Urlaubsreisen zu uns in Größenordnung storniert." Dem müsse gemeinsam etwas entgegengesetzt werden. Details der Kampagne sollen am Mittwoch vorgestellt werden. Die Universitätsstadt gehörte in den vergangenen Wochen zu den Brennpunkten der Proteste von Gegnern der Corona-Politik in Sachsen. Angeheizt werden diese vermeintlichen Spaziergänge, mit denen vielerorts die Corona-Regeln unterlaufen werden, von den rechtsextremen "Freien Sachsen". Auch am Montag versuchten nach Angaben der Polizei wieder mehrere Hundert Menschen in der Stadt einen illegalen Aufzug zu veranstalten.

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12:42
21.12.2021
Angesichts einer durch die Omikron-Variante drohenden fünften Corona-Welle haben Behörden und Unternehmen der kritischen Infrastruktur damit begonnen, ihre Notfallpläne zu reaktivieren. "Wir stellen sicher, dass genügend Verstärkungskräfte aus anderen Bereichen zur Verfügung bereitstehen für unser Lagezentrum", sagt eine Sprecherin des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) in Bonn auf Anfrage. Das Gemeinsame Melde- und Lagezentrum beim BBK unterstützt bei der bundesweiten Verlegung intensivpflichtiger Covid-19-Patienten, wenn es regionale Engpässe in den Krankenhäusern gibt.
Der Chef des Krisenstabes beim Energieversorger Envia M, Thomas Scheer, sagte dem MDR, in Sachsen und Thüringen habe trotz vieler Krankheits- und Quarantäne-Fälle nie ein Ausfall gedroht. Man habe gleich zu Beginn der Pandemie Notfallszenarien durchgespielt. Nun sei man dabei, diese Notfallpläne wieder zu aktivieren.

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