Letztes Update:
20220127220332

07:42
21.12.2021
Die Auswirkungen der vierten Welle der Pandemie haben den Menschen in Deutschland die Kauflaune vor dem Weihnachtsfest komplett verhagelt. Die hohe Inflation tut ihr Übriges. "Die Verbraucherstimmung in Deutschland kühlt im Dezember spürbar ab", urteilt das Nürnberger Konsumforschungsunternehmen GfK auf der Basis seiner monatlichen Prognose. "Sowohl die Konjunktur- und Einkommenserwartung als auch die Anschaffungsneigung büßen deutlich ein", resümieren die Konsumforscher.
"Hohe Inzidenzen durch die vierte Welle der Corona-Pandemie mit weiteren Beschränkungen sowie deutlich gestiegene Preise setzen dem Konsumklima mehr und mehr zu", sagt GfK-Konsumexperte Rolf Bürkl. "Vor allem die 2G-Regel für weite Teile des Einzelhandels versetzen dem Weihnachtsgeschäft einen schweren Schlag", sagt er. Auch die Aussichten für den Beginn des neuen Jahres seien vor dem Hintergrund der rasanten Ausbreitung der Omikron-Variante gedämpft.

07:02
21.12.2021
Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek hat vor der Bund-Länder-Runde zu neuen Corona-Auflagen davor gewarnt, auf bestimmte Maßnahmenverschärfungen von vornherein zu verzichten. "Im Moment ausschließen kann man, wenn man ehrlich ist, auf Dauer noch gar nichts", sagt der CSU-Politiker im Deutschlandfunk.
"Man muss für die Zukunft alles offenhalten." Niemand wisse, was mit der befürchteten Omikron-Welle noch alles auf Deutschland zukomme. "Dieses Virus hat eine große Wucht", sagt der Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz. "Ich glaube, wir müssen uns bewusst machen, es ist nach wie vor eine epidemische Notlage."

06:20
21.12.2021
Angesichts der Omikron-Ausbreitung fordert die Co-Vorsitzende der Grünen-Bundestagsfraktion, Britta Haßelmann, eine rasche Vorbereitung auf mögliche Personalausfälle etwa im Gesundheitsbereich. "Gemeinsam mit Bund und Ländern muss schnell darüber beraten werden, ob und wie Kräfte etwa des Technischen Hilfswerks, des Deutschen Roten Kreuzes oder anderer Verbände eingebunden werden können", sagt sie der Rheinischen Post. "Mit dem Krisenstab des Bundes und der Länder sollten wir unverzüglich Notfallpläne weiterentwickeln, um für mögliche Personalengpässe in der kritischen Infrastruktur gewappnet zu sein."

An dieser Stelle sind Inhalte eines Drittanbieters zu sehen. Durch Ihre Zustimmung akzeptieren Sie, dass dieser Anbieter eigene Analyse-Daten erhebt.
www.pz-news.de/datenschutz
Akzeptieren