Letztes Update:
20220127220332

22:34
20.12.2021
Der Kommunal-Vertreter im Corona-Expertenrat der Bundesregierung, Stefan Sternberg, spricht sich in der derzeitigen Pandemielage gegen Großveranstaltungen aus. "Ich sehe im Moment überhaupt gar keine Chance mehr für Großveranstaltungen", sagt der Landrat des Kreises Ludwigslust-Parchim in Mecklenburg-Vorpommern in den ARD-"Tagesthemen". Wenn man schaue, wie es in den Nachbarländern zu dem drastischen Aufwuchs der Infektionen gekommen sei, dann könne man da definitiv sehen, dass das Großveranstaltungen gewesen seien. Sie hätten wegen der hohen Ansteckung der Variante Omikron dazu geführt, dass sich das Infektionsgeschehen ausgedehnt habe. Da müsse man ran.

21:40
20.12.2021
Seit der Einführung der Nachweispflicht für 3G in Frankreich im Juni sind die Behörden auf 182.000 gefälschte Dokumente gestoßen, wie das französische Innenministerium mitteilt. Der Nachweis über eine Impfung, eine Genesung oder einen aktuellen negativen Test ist in Frankreich an zahlreichen Orten Pflicht - etwa um ins Restaurant, ins Kino oder ins Museum zu gehen. Auch für die Fahrt mit dem Fernzug oder dem Reisebus ist der sogenannte Gesundheitspass notwendig.
Innenminister Gérald Darmanin weist auf Twitter darauf hin, dass die Nutzung, Herstellung und der Verkauf gefälschter Gesundheitspässe mit bis zu fünf Jahren Haft und bis zu 75.000 Euro Geldbuße geahndet werde. Angesichts steigender Fallzahlen will die Regierung den Gesundheitspass im neuen Jahr anpassen.

19:41
20.12.2021
Auch in Sachsen-Anhalt sind am Abend erneut Tausende Menschen gegen die Corona-Politik auf die Straße gegangen. In Magdeburg trafen sich laut Polizei rund 3000 Menschen zu einer nicht angemeldeten Demonstration am Domplatz. Sie seien auf Abstand gelaufen, die Menschen verhielten sich friedlich, sagt eine Polizeisprecherin. In Halle zogen knapp 1500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch die Stadt, wie die Polizei mitteilt. Auch in Halberstadt, Wittenberg, Bitterfeld, Köthen, Dessau und Zerbst gab es Proteste.
In Sachsen haben Gegner der Corona-Politik in mehreren Städten versucht, unerlaubte Aufzüge abzuhalten. Mancherorts wie etwa in Chemnitz war die Resonanz nach ersten Informationen der Polizei aber deutlich geringer als in den Vorwochen. In mehreren Städten sei es gelungen, die Aufzüge zu stoppen - etwa in Grimma, Werdau, Torgau und Hoyerswerda, wie die Polizei mitteilt. Wegen extrem hoher Infektionszahlen erlaubt die Corona-Verordnung in Sachsen derzeit nur ortsfeste Versammlungen mit maximal zehn Teilnehmern.

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