UPDATE | Zum Schutz vor einer schnellen Ausbreitung der Omikron-Variante fordern die Gesundheitsminister der Länder schärfere Regeln zur Einreise nach Deutschland. Dabei geht es um Maßnahmen bei der Einreise aus Virusvariantengebieten, wie es in einem der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden Beschluss der Gesundheitsminister heißt. Zuständig ist letztlich die Bundesregierung. "Die Einreise sicherer zu machen, hilft, damit sich die Omikron-Variante nicht so schnell ausbreitet", sagt Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach der Deutschen Presse-Agentur. Konkret sollen Reisende ab sechs Jahren, die sich zu einem beliebigen Zeitpunkt in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem zum Virusvariantengebiet eingestuften Gebiet aufgehalten haben, schon vor der Abreise einen negativen PCR-Testnachweis vorlegen - ein Antigen-Schnelltest solle nicht mehr zulässig sein.
Die Gesundheitsminister wollen zudem, dass Großbritannien als Virusvariantengebiet eingestuft wird. Die Omikron-Variante breite sich dort rasch aus, so der Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz, Bayerns Ressortchef Klaus Holetschek. "Von zentraler Bedeutung ist es, die Bedingungen der Einreise aus Virusvariantengebieten nochmals deutlich zu verschärfen", sagt der CSU-Politiker. Bisher gelten keine europäischen Länder als Virusvariantengebiete.