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16:56
17.12.2021
UPDATE Angesichts der stetig steigenden Corona-Neuinfektionen will die dänische Regierung das öffentliche Leben weiter beschränken. Ministerpräsidentin Mette Frederiksen kündigte an, dass Museen, Theater, Kinos, Zoos, Vergnügungsparks und Veranstaltungslokale schließen sollen. Außerdem soll das Impfen und Testen verstärkt werden. Der Pandemieausschuss des Parlaments stimmte den neuen Maßnahmen am Abend zu. Sie sollen am Sonntag um 8.00 Uhr in Kraft treten und für vier Wochen gelten. 
In Dänemark mit seinen 5,8 Millionen Einwohnern wurden am Freitag 11.194 neue Corona-Fälle gemeldet. Mehr als ein Fünftel davon habe die Omikron-Variante, sagte Frederiksen. Insgesamt wurden seit Ende November in Dänemark 11.559 Omikron-Fälle festgestellt. 518 Menschen wurden im Krankenhaus behandelt. 

14:15
17.12.2021
Die neue Omikron-Variante des Cornavirus breitet sich auch in Spanien schnell aus. In der Hauptstadtregion Madrid mache sie bereits mehr als 30 Prozent aller Neuinfektionen aus, berichtete die Zeitung El País unter Berufung auf Ärzte. In der Touristenmetropole Barcelona seien es 25 Prozent, sagte der regionale Gesundheitsminister Josep Maria Argimon der Zeitung La Vanguardia. Omikron werde dort voraussichtlich schon zu Weihnachten dominant sein.
Auch aus anderen Gegenden Spaniens wurde von einer ähnlichen Entwicklung berichtet. "Das schießt wie Schaum nach oben", sagte Carlos Artundo, Generaldirektor für öffentliche Gesundheit in Navarra im Norden des Landes. 

13:29
17.12.2021
Erneute Schulschließungen sollten nach Ansicht von Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger nur das letzte Mittel bei möglichen Corona-Gegenmaßnahmen sein. "Wir müssen vor allen Dingen dafür sorgen, dass Schulen so lange wie möglich offen bleiben, dass sie nicht geschlossen werden. Das kann nur die Ultima Ratio sein", sagte die FDP-Politikerin im Fernsehsender Welt. Jeder Baustein, der dazu beitrage, seien es Hygienekonzepte oder die Möglichkeit, das eigene Kind impfen zu lassen, sei ein wichtiger Baustein. 
Das Interview wurde am Morgen noch vor den Aussagen von Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) zur Erwartung einer bevorstehenden fünften Welle geführt. Stark-Watzinger verwies darauf, dass im Zuge von Schulschließungen bis zu 20 Prozent der Schülerinnen und Schüler nicht mehr erreicht worden seien, und nannte Bildungsverluste und psychosoziale Schäden als Folgen. 

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