Letztes Update:
20220127220332

08:11
17.12.2021
Die deutsche Wirtschaft erleidet nach Einschätzung der Bundesbank im Winter einen Rückschlag. Die Corona-Pandemie und Lieferengpässe dürften das Wachstum im Winterhalbjahr bremsen. "Der Aufschwung verschiebt sich zeitlich etwas nach hinten", erläuterte der scheidende Bundesbankpräsident Jens Weidmann am Freitag. Die Notenbank rechnet mit einem deutlich schwächeren Wachstum in diesem und im kommenden Jahr und einer höheren Inflation als noch im Juni angenommen.
Im laufenden Jahr erwarten die Bundesbank-Ökonomen ein reales Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 2,5 Prozent. Im Juni waren sie noch von einem Plus von 3,7 Prozent ausgegangen. Für 2022 wird ein Anstieg der Wirtschaftsleistung in Europas größter Volkswirtschaft von 4,2 Prozent erwartet (Juni-Prognose: 5,2 Prozent) und im Jahr darauf von 3,2 Prozent (1,7 Prozent).

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07:41
17.12.2021
Die Zahl der Sterbefälle könnte im laufenden Jahr erstmals seit Bestehen der Bundesrepublik die Marke von einer Million überschreiten. Das hat das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB) auf Basis einer Hochrechnung berechnet. Demnach starben in den ersten elf Monaten dieses Jahre bereits rund 915.000 Menschen
"Den Schätzungen zufolge dürfte die Zahl der Todesfälle bis zum Jahresende zwischen 1.020.000 und 1.030.000 liegen", teilt das Institut in Wiesbaden mit. 2020 registrierte die amtliche Statistik einen Wert von insgesamt 985.000 Sterbefällen, 2010 waren es nur 859.000. 

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