Die
Epidemiologin Berit Lange vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung
schließt nicht aus, dass es
wegen der Omikron-Variante des Coronavirus im Januar
wieder zur
drastischeren Maßnahmen wie Schulschließungen kommen könnte. "Durch die schnelle Übertragbarkeit von Omikron kann das Geschehen ungemein schnell außer Kontrolle geraten, ohne dass man so richtig Reaktionszeit hat, wie wir das bisher meistens tatsächlich immer noch hatten", sagte sie in einem Online-Gespräch mit Journalisten.
Auch wenn Schulschließungen zur Entlastung der Gesundheitssysteme der Erwachsenen immer ultima ratio sein sollten, müsse man sich jetzt auch darauf vorbereiten, "dass man
möglicherweise in deutlicher anderer Form im Januar in den Schulbetrieb geht,
als das
aktuell noch geplant ist", sagte sie. "Diese Vorbereitung von Seiten der Schulbehörden ist wichtig, gerade um die schweren negativen Folgen zu minimieren, sollten tatsächlich Schließungen notwendig werden."