Letztes Update:
20220127220332

15:44
12.12.2021
Ein Foto von einem Weihnachts-Quiz zu Lockdown-Zeiten verschärft die vorweihnachtlichen Probleme des britischen Premiers Boris Johnson. Die Zeitung Sunday Mirror veröffentlichte eine Bildschirm-Aufnahme, die zeigt, wie der Regierungschef flankiert von Kollegen in seinem Londoner Regierungssitz an einem Online-Quiz teilnimmt. Eine Kollegin trägt ein Weihnachtshütchen, ein anderer eine Girlande um den Hals. Das Quiz hat demnach am 15. Dezember 2020 stattgefunden, Johnson dabei als Quizmaster ein paar Fragen gestellt.
Das Problem: In London galten damals strikte Corona-Beschränkungen, Zusammenkünfte unterschiedlicher Haushalte waren verboten. Ihm wird nun vorgeworfen, persönlich gegen Corona-Regeln verstoßen zu haben. Die Downing Street bestätigte nach Angaben der Nachrichtenagentur PA, dass das Quiz digital stattgefunden habe. Johnson habe daran kurz teilgenommen, um seinen Mitarbeitern für ihre harte Arbeit während des abgelaufenen Jahres zu danken. Dem Sunday Mirror zufolge sollen sich viele Mitarbeiter während des Quizes in Büros vor Computern versammelt und Alkohol getrunken haben. 

15:06
12.12.2021
Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) spricht sich für Einschränkungen des Messenger-Dienstes Telegram aus, um Hass und Hetze in der Corona-Pandemie einzudämmen. "Es kann nicht länger angehen, dass die Betreiber von Telegram von Dubai aus tatenlos zuschauen, wie in ihrem Netzwerk Morddrohungen verbreitet werden", sagte Kretschmer der Bild am Sonntag. "Wenn sie ihre Dienste weiter auf dem deutschen Markt anbieten wollen, müssen sie gegen diese Hetze vorgehen. Andernfalls muss die EU, muss die Bundesregierung, müssen Apple und Android die Nutzung einschränken."
Der sächsische Regierungschef ist selbst von dem Hass auf Telegram betroffen. Nach einem Bericht des ZDF-Magazins "Frontal" waren in dem Netzwerk Äußerungen zu Mordplänen gegen Kretschmer aufgetaucht. Dieser will sich davon aber nicht einschüchtern lassen. Nach Angaben des Landeskriminalamtes Sachsen prüfen Polizei und Generalstaatsanwaltschaft nun die Sach- und Rechtslage in dem Fall.

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