Experten erwarten eine sehr
schnelle Ausbreitung der Omikron-Variante. "Wir rechnen damit, dass diese Mutation
Anfang nächsten Jahres langsam die
dominante Variante wird", sagt der Präsident der Intensivmediziner-Vereinigung Divi, Gernot Marx, der
Passauer Neuen Presse. Sein Kollege Christian Karagiannidis hatte bereits von Ende Januar gesprochen.
Angesichts dessen drängen Fachleute wie der Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Infektiologie, Bernd Salzberger, auf eine
Verkürzung des Abstands zwischen zweiter und dritter Impfung. Die Ständige Impfkommission empfiehlt im Regelfall bisher sechs Monate, je nach Bundesland ist es auch schon früher möglich. Eine raschere Auffrischimpfung könne die Ausbreitung sowohl der Delta- wie auch der Omikron-Variante beeinflussen, "das zeigen die Erfahrungen aus Israel sehr eindrücklich", sagt Salzberger den Zeitungen der
Funke-Mediengruppe.