Letztes Update:
20220127220332

09:50
11.12.2021
Der Grünen-Gesundheitspolitiker Janosch Dahmen, der selbst Arzt ist, sagt der Düsseldorfer Rheinischen Post: "Wir müssen nun in den Modus einer vorausschauenden Pandemiepolitik kommen. Die Folgen von Omikron spüren wir noch nicht morgen, aber schon heute müssen wir uns dagegen wappnen. Das Boostern ist wirksam und entscheidend, wie die aktuellen Daten zeigen. Wir werden auch den Zeitpunkt der Booster-Impfungen vorziehen müssen."

08:52
11.12.2021
Experten erwarten eine sehr schnelle Ausbreitung der Omikron-Variante. "Wir rechnen damit, dass diese Mutation Anfang nächsten Jahres langsam die dominante Variante wird", sagt der Präsident der Intensivmediziner-Vereinigung Divi, Gernot Marx, der Passauer Neuen Presse. Sein Kollege Christian Karagiannidis hatte bereits von Ende Januar gesprochen.
Angesichts dessen drängen Fachleute wie der Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Infektiologie, Bernd Salzberger, auf eine Verkürzung des Abstands zwischen zweiter und dritter Impfung. Die Ständige Impfkommission empfiehlt im Regelfall bisher sechs Monate, je nach Bundesland ist es auch schon früher möglich. Eine raschere Auffrischimpfung könne die Ausbreitung sowohl der Delta- wie auch der Omikron-Variante beeinflussen, "das zeigen die Erfahrungen aus Israel sehr eindrücklich", sagt Salzberger den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

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07:19
11.12.2021
Die Transportbranche warnt vor einer vorschnellen Einführung einer allgemeinen Impfpflicht in Deutschland. Diese könne im Zweifel dazu führen, dass Tausenden aus dem Ausland kommenden Fahrern die Einreise nach Deutschland verweigert werde, weil sie mit Vakzinen wie Sputnik geimpft sind, sagt Frank Huster, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Spedition und Logistik (DSLV). Der Stoff werde aber in der EU nicht anerkannt. Aufgrund des akuten Fahrermangels sei Frachtraum ohnehin zu knapp. "Vor einer Impfpflicht müssen wir offene Fragen vorab klären."

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