Die Kultusministerinnen und -minister der Länder bekräftigen ihren Kurs für offene Schulen in der Pandemie. Der kontinuierliche Präsenzunterricht habe für sie weiterhin höchste Priorität, um das Recht der Kinder und Jugendlichen auf Bildung und Teilhabe zu gewährleisten, heißt es in einem veröffentlichten Beschluss der Kultusministerkonferenz (KMK).
Die KMK hatte gestern über die aktuelle Lage an den Schulen beraten. In der vergangenen Woche waren laut Daten aus den Ländern mehr als 100.000 Infektionen bei Schülerinnen und Schülern bekannt. Insgesamt gibt es rund 11 Millionen Schüler in Deutschland. "Das Offenhalten der Schulen ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe", heißt es in dem Beschluss weiter.