Letztes Update:
20220127220332

06:38
09.12.2021
Die bislang eingereichten Vorschläge für das "Unwort des Jahres" 2021 thematisieren vor allem die Pandemie und ihre Begleiterscheinungen. Die derzeit mehr als 600 Einsendungen mit etwa 300 unterschiedlichen Worten seien sehr coronafokussiert, berichtet Constanze Spieß, Sprecherin der Jury. Auffallend sei, dass dagegen das Thema Klimawandel nicht so präsent sei.
Corona dominiert nach Einschätzung der Marburger Sprachwissenschaftlerin noch mehr die Vorschläge als 2020. Aktuell schlage sich auch die Impfdebatte in den eingereichten Begriffen nieder. Genannt wurden etwa Worte wie "Impfmassaker", aber auch "Querdenker" oder "systemrelevant".

06:07
09.12.2021
Die Corona-Pandemie hat nach einer Studie des UN-Kinderhilfswerks Unicef weltweit zusätzlich 100 Millionen Kinder in Armut gestürzt. Das seien innerhalb von weniger als zwei Jahren zehn Prozent mehr seit 2019, berichtet die Organisation. Schon vor der Pandemie hätten eine Milliarde Kinder weltweit nicht ausreichend Zugang zu Bildung, Gesundheitsversorgung, Unterkünften, Ernährung, sanitären Einrichtungen oder sauberem Wasser gehabt. Eine solche Krise habe es in den 75 Jahren seit Bestehen von Unicef noch nicht gegeben.

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05:25
09.12.2021
Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow geht nicht davon aus, dass bei der heutigen Ministerpräsidentenkonferenz grundlegende Beschlüsse zur Corona-Pandemie getroffen werden. "Wir haben uns verabredet, dass wir jetzt erst gucken wollen, ob die neuen Änderungen am Infektionsschutzgesetz reichen", sagt er der "Rheinischen Post" und dem "General-Anzeiger". Zu möglichen Kontaktbeschränkungen äußert sich Ramelow skeptisch. Er sei für Testen und ein konsequentes Anwenden der 2G-plus-Regel.

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