Bei strahlendem Sonnenschein und mit frischem Neuschnee ist die österreichische Wintersportgemeinde Ischgl in die Saison gestartet. An den Liften in dem Tiroler Ort, von dessen Après-Ski-Szene aus sich das Coronavirus Anfang 2020 über Österreichs Grenzen in viele Länder Europas verbreitet hatte, herrschte kaum Betrieb.
Rund 150 Skifahrer stiegen am Morgen in der ersten halben Stunde in die frisch desinfizierten Kabinen der Silvrettaseilbahn - an schönen Tagen seien es sonst fast zehn Mal so viele gewesen, sagt Günther Zangerl, Vorstand der Silvrettaseilbahn. Unter den Gästen waren viele Einheimische. Hotels und Gastronomie sind wegen des landesweiten Lockdowns geschlossen.