Die geschäftsführende Kanzlerin
Angela Merkel (CDU)
bezeichnet die Lage in der Pandemie in Deutschland
als sehr ernst. Die vierte Welle müsse gebrochen werden, sagt Merkel in Berlin nach Beratungen von Bund und Ländern. Ziel der beschlossenen Maßnahmen sei es, mit den neuen Maßnahmen die Lage in den Intensivstationen zu brechen. "Dazu muss die vierte Welle gebrochen worden." Es gebe zwar eine Beruhigung der
Infektionslage, aber auf viel zu hohem Niveau.
Der designierte Bundeskanzler Olaf Scholz ruft erneut dazu auf, sich impfen zu lassen. Merkel sagt, der
Impfstatus werde bei einer doppelten Impfung nicht dauerhaft anerkannt werden können. Es werde auch auf EU-Ebene diskutiert, dass nach neun Monaten die zweite Impfung ihre Gültigkeit verliere, daher sei das Boostern ganz wichtig. Der Übergang werde aber so sein, dass jeder eine Chance habe, seinen Impfstatus zu erneuern.