Letztes Update:
20220127220332

07:21
02.12.2021
Im kommende Jahr dürften nach Schätzungen der Vereinten Nationen (UN) fast 40 Millionen Menschen mehr weltweit auf humanitäre Hilfe oder Schutz angewiesen sein als in diesem Jahr. Die Vereinten Nationen stellen sich 2022 auf 274 Millionen Bedürftige ein, nach 250 Millionen im Jahr 2021, wie das UN-Nothilfebüro (OCHA) berichtet. Jeder 29. Erdenbewohner sei auf Unterstützung angewiesen.
"Der Bedarf wächst, was auf das Zusammentreffen von politischer Instabilität, zunehmenden Vertreibungen, Folgen des Klimawandels und Auswirkungen von Covid-19 zurückzuführen ist", berichtet das UN-Nothilfebüro. "Humanitäre Hilfe rettet leben", sagt Nothilfekoordinator Martin Griffiths. Dennoch sei dies nur Teil der Lösung, Konflikte müssten vor allem politisch gelöst werden.

06:46
02.12.2021
In Thüringen, Sachsen und anderen Bundesländern mit niedriger Impfquote sterben derzeit im Verhältnis zur Bevölkerung erheblich mehr Menschen an und mit Corona als im besser geimpften Norden Deutschlands. In Thüringen gab es demnach im Verhältnis zur Bevölkerung in den vergangenen sieben Tagen mehr als sechsmal so viele Corona-Tote wie in Bremen, dem Land mit der höchsten Impfquote (Datenstand 1.12.). Nachzulesen ist das auf den "Corona Maps" des Instituts für Statistik der LMU Münchner.
Es gebe hinreichend Evidenz, die zeige, dass eine höhere Impfquote zu einer niedrigeren Hospitalisierungsrate und zu einer geringeren Belegung der Intensivstationen führe und sich dann eben auch auf die Sterbewahrscheinlichkeiten auswirke, sagte Göran Kauermann vom LMU-Statistikinstitut der dpaIn einem Papier der Stiko heißt es, die Zahl der Covid-19-Krankenhausaufnahmen sei bei Ungeimpften je nach Alter und Region 5- bis 15­-fach höher als bei Geimpften.

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