Letztes Update:
20220127220332

13:31
01.12.2021
In der Schweiz sind drei Fälle der neuen Coronavirus-Variante Omikron nachgewiesen worden. Das Ergebnis sei mit einer Sequenzierung bestätigt worden, sagt eine Sprecherin des Bundesamtes für Gesundheit. Einer der Fälle betreffe einen doppelt geimpften 19-jährigen Schüler aus der Stadt Basel, berichteten die dortigen Behörden. Der Fall sei bei einem regelmäßigen Massentest an der Schule entdeckt und dann im Einzeltest nachgewiesen worden. Wo sich der Teenager angesteckt hat, war zunächst unbekannt. Er sei nicht verreist gewesen. Der Junge habe leichte Covid-19-Symptome. 
Ein weiterer Fall wurden im Kanton Basel bestätigt. Wo der dritte Fall entdeckt wurde, war zunächst unklar. 

12:52
01.12.2021
Die Pandemie dient Rechtspopulisten als Katalysator und hat ihnen in ganz Europa Rückenwind verschafft. Das ist ein zentraler Befund einer Studie des Mercator Forums Migration und Demokratie (Midem) an der Technischen Universität Dresden. Wissenschaftler hatten dafür Beiträge populistischer Parteien in zwölf Ländern quantitativ und qualitativ analysiert. "Krisenzeiten sind immer Einfalltore für Unzufriedenheit und Protest", erklärt Midem-Chef Hans Vorländer bei der Vorstellung der Studie "Corona und Rechtspopulismus" Dresden. 
Politische Kräfte hätten dann leichtes Spiel, Sorgen, Ängste und Ressentiments zu schüren und Eliten, Institutionen oder gar ein ganzes System an den Pranger zu stellen. So sei es auch in der Migrationskrise schon gewesen. Allerdings differenziert die Analyse auch. Generell sei Corona nicht unbedingt ein Gewinnerthema für Rechtspopulisten gewesen, sagte Vorländer

12:28
01.12.2021
Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst kündigt für morgen eine offizielle Ministerpräsidentenkonferenz an. Er bedauere, dass es bei der digitalen Bund-Länder-Runde gestern nur ein informelles Verfahren und keine aktuellen Beschlüsse gegeben habe, so Wüst in einer Sondersitzung des NRW-Landtags in Düsseldorf. "Aber morgen, also am Donnerstag, werden wir erneut zu einer formellen Ministerpräsidentenkonferenz zusammenkommen und gemeinsam ein umfangreiches Paket beschließen", so Wüst, der derzeit Vorsitzender der Ministerpräsidentenkonferenz ist.
Er sei froh, dass es jetzt ein gemeinsames Verständnis über die Dringlichkeit der Situation gebe. Gemeinsamkeit und Einigkeit von Bund und Ländern seien wichtig für die Akzeptanz der Corona-Maßnahmen. "Deshalb setze ich auf die gemeinsame Schlagkraft der Länder und des Bundes."

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