Letztes Update:
20220127220332

11:26
01.12.2021
Für die bis Jahresende geplante Beschleunigung von Auffrischimpfungen ist laut Bundesgesundheitsministerium genug Impfstoff verfügbar. Aktuell würden bis einschließlich nächster Woche 28 Millionen Dosen ausgeliefert, sagt ein Sprecher. Eine Knappheit sei nicht zu sehen. Es hänge aber auch vom Bestellverhalten von Praxen und Impfstellen ab, dass Impfstoff sie erreiche. 
In der vergangenen Woche habe es einzelne Nachbestellungen gegeben, die dann häufig nicht mehr bedienbar gewesen seien. Den Bund hätten Rückmeldungen aus zehn Ländern erreicht, dass es Probleme gebe - beispielsweise Hessen habe sich aber nicht vorab deswegen gemeldet.

11:02
01.12.2021
Viele Gesundheitsämter kommen derzeit beim Bearbeiten von positiven Corona-Nachweisen laut der Verbandschefin der Amtsärzte nicht mehr hinterher. "Ich gehe davon aus, dass die gemeldeten Zahlen nur ein Teil der positiven Nachweise sind", sagt die Vorstandsvorsitzende des Bundesverbands der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (BVÖGD), Ute Teichert, der Deutschen Presse-Agentur. Die Gesundheitsämter können demnach - mit regionalen Unterschieden - eingehende Meldungen von Corona-Fällen nicht mehr zeitnah an das zuständige Robert Koch-Institut (RKI) weitergeben, eine Untererfassung sei die Folge. 
Das stellt die Aussagekraft der aktuellen Sieben-Tages-Inzidenzen infrage, die eine Entspannung der Corona-Lage suggerieren. So gibt das RKI den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche heute mit 442,9 an. Das ist etwas niedriger als an den beiden Tagen zuvor. Die Gesundheitsämter bräuchten mehr Personal angesichts der hohen Infektionszahlen. "Da muss jetzt etwas passieren. Ich sage das ja schon lange, aber jetzt ist es an der Zeit, dass noch mal deutlich zu wiederholen." Auch die Kontaktnachverfolgung und das Anordnen von Quarantäne seien derzeit stark eingeschränkt, so Teichert. 

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