Letztes Update:
20220127220332

21:48
29.11.2021
Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt fordert in der ARD-Sendung "Hart aber fair" schnellere Entscheidungen im Kampf gegen die Pandemie, "die dann bundeseinheitlich gelten". Was man tun müsse, liege auf der Hand: "Kontakte reduzieren", und zwar "gemeinsam, bundesweit, nach gemeinsamen Kriterien".
Als mögliche Maßnahmen nannte sie in der Sendung die Schließung von Bars und Diskotheken sowie die Absage von Veranstaltungen.

Ich finde, in dieser Woche müssen wir klarhaben, wie das weitergehen soll. Sonst hängen wir im Januar oder im Februar noch irgendwie in der nächsten Schleife dieser Welle rum. Katrin Göring-Eckardt 21:48
29.11.2021

21:08
29.11.2021
Mehrere Hundert Menschen haben laut Polizei in sächsischen Städten gegen die staatlichen Corona-Maßnahmen protestiert. Sachsens Corona-Notfallverordnung gestattet derzeit nur ortsfeste Kundgebungen mit maximal zehn Teilnehmern. Diese Zahl wurde in allen Fällen überschritten. Die Zusammenkünfte müssen unterbunden werden, forderte der Ostbeauftragte der bisherigen Bundesregierung, Marco Wanderwitz auf Twitter. "Dass in Sachsen in dieser Corona-Lage Gestörte und Rechtsradikale offenbar 'erfolgreich' Tag für Tag den Rechtsstaat mit öffentlichen Zusammenkünften vorführen, macht schweren Schaden."
Rund 700 Menschen nahmen nach Angaben einer Polizeisprecherin in Freiberg an einem ungenehmigten "Corona-Spaziergang" teil. Der Versuch, sie frühzeitig anzusprechen und die Versammlung aufzulösen, habe "wenig gefruchtet". Die nicht angemeldeten "Spaziergänge" und Aktionen seien aber soweit wie möglich aus der Innenstadt heraus gelenkt worden und ruhig verlaufen. Auch in Chemnitz und Zwickau liefen bis zu 300 Menschen im Protest gegen die Corona-Politik von Land und Bund durch die Stadt. Proteste gab es laut Polizei auch in Dresden, Neustadt in Sachsen, Pirna, Sebnitz, Riesa und Großenhain.

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