Der von den voraussichtlichen Koalitionspartnern SPD, Grüne und FDP geplante neue
Corona-Krisenstab soll nach Angaben der geschäftsführenden Bundesregierung "baldmöglichst" starten. Über die Einsetzung und die Aufgabenstellung stehen die geschäftsführende
Kanzlerin Angela Merkel und ihr designierter
Nachfolger Olaf Scholz in engem Kontakt, wie Regierungssprecher Steffen Seibert sagt. Es gehe dabei auch um Abstimmung mit den Ländern, dazu gebe es ebenfalls Gespräche. Als eine wichtige Aufgabe des Gremiums nennt Seibert, die
Impfkampagne stärker voranzutreiben.
Eine mögliche vorgezogene Bund-Länder-Spitzenrunde zu Corona bleibt weiter offen. Seibert sagt, er könne dazu keine Terminankündigung machen. Die nächste Beratung in einer Ministerpräsidentenkonferenz ist für 9. Dezember angesetzt.
Unter den Ländern gibt es bisher keine einheitliche Linie, möglicherweise schon früher zusammenzukommen.