Letztes Update:
20220127220332

09:39
29.11.2021
Die zukünftige Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger hält coronabedingte Schulschließungen zum jetzigen Zeitpunkt für nicht angebracht. "Sie dürfen nicht das Erste sein, sondern müssen das Letzte sein", sagt die FDP-Politikerin in der Sendung "Frühstart" von RTL/ntv. "Man muss erstmal alles andere tun, bevor man eine solche Maßnahme in Erwägung zieht." 
Mit Blick auf die neue Virusvariante Omikron betont sie zwar, dass man die Entwicklung noch nicht absehen könnte. "Stand heute" seien Schulschließungen jedoch nicht angebracht. Es sei "parteiübergreifender Konsens", dass "das nicht der richtige Weg ist". Auch vorgezogene Weihnachtsferien, wie sie beispielsweise Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus jüngst forderte, erteilt die designierte Bundesbildungsministerin eine Absage. 

09:11
29.11.2021
In Israel ist ein zweiter Fall einer Infektion mit der Omikron-Variante identifiziert worden. Der israelische Rundfunk berichtet, es handele sich um eine geimpfte Frau, die aus Südafrika nach Israel zurückgekehrt sei. Sie sei in gutem Zustand. Das Gesundheitsministerium bemühe sich nun, Kontaktpersonen ausfindig zu machen. Außerdem würden noch elf Verdachtsfälle einer Infektion mit der Omikron-Variante geprüft, berichtet die Zeitung "Haaretz".
Die israelische Regierung hatte am Sonntag beschlossen, zur Eindämmung der neuen Variante die umstrittene Handy-Überwachung von Erkrankten wieder einzuführen.

09:02
29.11.2021
Vor dem Hintergrund der sich weltweit verbreitenden neuen Variante Omikron sieht China sich in seiner strikten Null-Covid-Strategie bekräftigt. China sei eine "uneinnehmbare Festung" für das Virus, kommentiert die parteinahe Staatszeitung "Global Times". Der Null-Corona-Ansatz des Landes sei zwar im Westen auf viel Kritik gestoßen. Doch die neue "Angriffswelle" von Omikron zeige, dass China am besten dafür gerüstet sei, eine Verbreitung des Virus zu verhindern. 
Die chinesische Regierung verfolgt eine strikte Strategie, mit der Infektionen möglichst komplett unterbunden werden sollen. Mit Ausgangssperren, Massentests, Kontaktverfolgung, Quarantäne und strengen Einreisebeschränkungen hat das Land das Virus weitgehend im Griff. Bislang hat das rigorose Vorgehen tatsächlich stets dazu geführt, dass die meist kleinen Ausbrüche nach wenigen Wochen wieder unter Kontrolle gebracht werden konnten. Jedoch haben sich neue Wellen seit dem Auftreten der deutlich ansteckenderen Delta-Variante gehäuft.

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