Letztes Update:
20220127220332
Bei den hohen Infektionszahlen werden uns die Intensivabteilungen um die Ohren fliegen. Wir werden in eine Triage-Situation kommen, wie wir sie noch nie in Deutschland erlebt haben nach dem Zweiten Weltkrieg. Burkhard Ruppert, Chef der Kassenärztlichen Vereinigung in Berlin, Burkhard Ruppert im Interview mit "nd.DieWoche" 14:06
26.11.2021

13:26
26.11.2021
Mit dem sächsischen Erzgebirgskreis überschreitet eine Region in Deutschland die Inzidenz-Marke von 2000. Das RKI gibt die Zahl der Neuinfektionen pro 100. 000 Einwohner und Woche für den Landkreis mit 2006,2 an. Umgerechnet bedeutet das, dass binnen sieben Tagen für jeden 50. Bürger ein positiver Nachweis gemeldet wurde. Damit hat der Erzgebirgskreis mit weitem Abstand die höchste Inzidenz - gefolgt von den beiden sächsischen Landkreisen Bautzen (1683,8) und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge (1631,6). 

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13:20
26.11.2021
Belgien meldet einen ersten Fall mit der neuen, zunächst im südlichen Afrika festgestellten Corona-Variante  B.1.1.529. Laut Premierminister Alexander De Croo soll es deshalb Reisebeschränkungen für Einreisende aus Ländern im südlichen Afrika geben. Es sei Vorsicht erforderlich, aber keine Panik, so Gesundheitsminister Frank Vandenbroucke.

12:58
26.11.2021
Der Mainzer Impfstoffhersteller Biontech schaut sich die im südlichen Afrika festgestellte neue Variante des Coronavirus in Tests an und rechnet spätestens in zwei Wochen mit Erkenntnissen. "Wir können die Besorgnis von Experten nachvollziehen und haben unverzüglich Untersuchungen zur Variante B.1.1.529 eingeleitet", teilt das Unternehmen auf Anfrage mit. Die Variante unterscheide sich deutlich von bisher beobachteten Varianten, da sie zusätzliche Mutationen am Spike-Protein habe. Die Daten aus nun laufenden Labortests würden Aufschluss geben, ob eine Anpassung des Impfstoffs erforderlich werde, wenn sich diese Variante international verbreite.
Biontech teilt weiter mit, gemeinsam mit dem US-Partner Pfizer habe man schon vor Monaten Vorbereitungen getroffen, um im Fall einer sogenannten Escape-Variante des Virus den Impfstoff innerhalb von sechs Wochen anzupassen und erste Chargen innerhalb von 100 Tagen auszuliefern.

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