Letztes Update:
20220127220332

10:41
26.11.2021
In Dänemark müssen die Menschen ab Montag in verschiedenen Alltagssituationen wieder einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Eine Mehrheit im Epidemie-Ausschuss des dänischen Parlaments billigte am späten Donnerstagabend die Wiedereinführung der Maskenpflicht unter anderem in öffentlichen Verkehrsmitteln und beim Einkaufen, wie mehrere Ausschussmitglieder dem Sender TV2 sagten. Die dänische Regierung hatte angesichts stark gestiegener Corona-Zahlen und nach einer Empfehlung der sogenannten Epidemiekommission um diesen und weitere Schritte gebeten. 
Darüber hinaus wird die Gültigkeitsdauer von Corona-Tests verkürzt, wie Gesundheitsminister Magnus Heunicke TV2 sagte. Negative PCR-Tests werden nur noch 72 Stunden, Schnelltests 48 Stunden gültig sein. Das sind jeweils 24 Stunden weniger als zuvor. Eine Maskenpflicht gibt es seit Monaten nicht mehr in Dänemark. 

10:36
26.11.2021
Der türkische Gesundheitsminister Fahrettin Koca erwartet in den kommenden Jahren eine deutlich höhere Sterberate durch Spätfolgen von Corona-Erkrankungen. In den kommenden drei Jahren erwarte er einen Anstieg um das Drei- bis Vierfache in der Türkei, sagte Koca einem Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu zufolge. Darum sei es besonders wichtig, sich impfen zu lassen.
Das türkische Statistikamt hat bisher noch keine Zahlen zur Sterberate des vergangenen Jahres veröffentlicht - und dafür besonders von der politischen Opposition Kritik kassiert. Politiker der prokurdischen HDP etwa vermuteten dahinter den Versuch, das tatsächliche Ausmaß der Pandemie in der Türkei zu vertuschenIn der Türkei sind offiziellen Angaben zufolge bisher etwa 73.000 Menschen in Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. 

10:23
26.11.2021
Der Impfstatus eines schwer erkrankten Covid-Patienten darf aus Sicht von Intensivmedizinern bei der Entscheidung über die weitere Behandlung keine Rolle spielen. Die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) betont diese Maxime in der aktualisierten Fassung ihrer Empfehlungen dazu, wie bei knappen Ressourcen während der Pandemie möglichst viele Menschen gerettet werden können. Die ärztliche Hilfspflicht gelte unabhängig davon, wie das Verhalten des Betroffenen vorher war, sagt Georg Marckmann, Vorstand des Instituts für Ethik, Geschichte und Theorie der Medizin in München. 
"Es ist so, dass wir den Lungenkrebs des Rauchers genauso behandeln wie die koronare Herzerkrankung des Übergewichtigen. Und genauso werden wir natürlich auch die Covid-Erkrankung von jemand behandeln, der sich nicht geimpft hat", sagt Marckmann. Wichtigstes Entscheidungskriterium bleibe die Erfolgsaussicht einer Behandlung. Dabei müssten alle bedürftigen Patienten gleich behandelt werden - Nicht-Covid-Patienten etwa mit einem Herzinfarkt- oder Schlaganfall oder auch Krebspatienten dürften gegenüber Covid-19-Patienten nicht benachteiligt werden, betonen die Experten.

An dieser Stelle sind Inhalte eines Drittanbieters zu sehen. Durch Ihre Zustimmung akzeptieren Sie, dass dieser Anbieter eigene Analyse-Daten erhebt.
www.pz-news.de/datenschutz
Akzeptieren