In der Corona-Pandemie hat die Wilderei in England nach Angaben von Tierschützern stark zugenommen. Gesetzwidrige Tötungen von Dachsen hätten 2020 ebenso um gut ein Drittel im Vergleich zum Vorjahr zugelegt wie illegale Fischerei, teilt der Verbund Wildlife and Countryside Link mit.
Die bestätigten Fälle gegen Greifvögel sowie Meeressäuger wie Delfine oder Robben verdoppeln sich jeweils fast. Im Fokus stehen zudem Fledermäuse sowie die illegale Jagd auf Füchse. Hingegen geht in den zentralen Straftaten die Zahl der Verurteilungen um mehr als die Hälfte zurück.