Zahlreiche Beweismittel im Zusammenhang mit mutmaßlich
gefälschten Impfpässen haben Ermittler
in Niedersachsen und Hessen beschlagnahmt. Demnach wurden am
Morgen insgesamt 24 Wohn- und Gewerbeobjekte durchsucht - rund 300 Polizeikräfte waren im Einsatz, wie die Staatsanwaltschaft Hildesheim mitteilt. Beschlagnahmt wurden unter anderem zahlreiche mutmaßlich bestellte und gefälschte Impfpässe, Stempel und Datenträger. Die Durchsuchungen wurden den Angaben zufolge überwiegend in Niedersachsen durchgeführt, darunter im Raum Hildesheim, Göttingen sowie Hannover.
Die Ermittler fanden ebenfalls
Waffen, Drogen sowie hochwertige Markenuhren. Die Ermittlungen richten sich gegen fünf Hauptbeschuldigte aus dem Raum Hildesheim in Niedersachsen im Alter zwischen 21 und 29 Jahren, die falsche Impfpässe hergestellt und verkauft haben sollen.
Der Verkauf der Fälschungen soll vornehmlich über soziale Medien erfolgt sein.