Letztes Update:
20220127220332

11:17
24.11.2021
Die Staatsanwaltschaft stellt die strafrechtlichen Ermittlungen zur Corona-Ausbreitung im österreichischen Skiort Ischgl im Frühjahr 2020 ein. "Es kommt zu keiner Anklage", teilt die Behörde mit. Es gebe keine Beweise dafür, "dass jemand schuldhaft etwas getan oder unterlassen hätte, das zu einer Erhöhung der Ansteckungsgefahr geführt hätte", heißt es in der Begründung. 
Ischgl galt im März 2020 auch wegen seiner Après-Ski-Szene als ein Hotspot der Verbreitung des Virus. Der Ort sowie das gesamte Paznauntal wurden schließlich unter teils chaotischen Umständen unter Quarantäne gestellt. Im Visier der Ermittlungen standen fünf Amtsträger.

10:57
24.11.2021
Polen plant vorerst keine allgemeine Impfpflicht. Diese Lösung sei zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht vorgesehen, sagt der Impfbeauftragte Michael Dworczyk. "Weder Regulierungen noch Kampagnen helfen, weil in Polen alle über die Impfungen Bescheid wissen (...) Es gibt auch eine starke Polarisierung in der Gesellschaft und starke Emotionen auf beiden Seiten der Barrikaden."
Die Opposition wirft der nationalkonservativen PiS-Regierung vor, angesichts einer vergleichsweise geringen Impfquote und steigender Neuinfektionen untätig zu bleiben, um die Impfgegner unter ihren Wählern nicht zu verprellen. In Polen sind 20,3 Millionen von knapp 38 Millionen Einwohnern vollständig geimpft. Statistiken zeigen, dass die Impfquote besonders im Osten und Südosten des Landes niedrig ist - dort, wo die PiS die höchste Wählerzustimmung genießt.

10:47
24.11.2021
In Nordrhein-Westfalen sollen jetzt schon die Vorbereitungen für Corona-Impfungen in der Altersgruppe der Sechs- bis Zwölfjährigen anlaufen. In Kürze sei mit einer Zulassung von Impfstoffen für diese Altersklasse durch die Europäische Arzneimittel-Agentur zu rechnen, sagt NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann. Er werde die Impfstellen auffordern, bereits jetzt Angebote für Sechs- bis Zwölfjährige vorzubereiten.

10:37
24.11.2021
Firmen und Beschäftigte können wegen der andauernden Corona-Krise weiter erleichterten Zugang zu Kurzarbeit erhalten. Mit einer Verordnung des geschäftsführenden Bundesarbeitsministers Hubertus Heil, die heute das Kabinett passierte, wird die maximale Bezugsdauer von 24 Monaten für weitere drei Monate bis zum 31. März 2022 verlängert.
"Für viele Betriebe ist nicht absehbar, wann sie das Vorkrisenniveau wieder erreichen können", so der SPD-Politiker. Nicht auszuschließen sei, dass in vielen Bundesländern "weitere verschärfte Maßnahmen" ergriffen werden müssten.

An dieser Stelle sind Inhalte eines Drittanbieters zu sehen. Durch Ihre Zustimmung akzeptieren Sie, dass dieser Anbieter eigene Analyse-Daten erhebt.
www.pz-news.de/datenschutz
Akzeptieren