Wegen der sich zuspitzenden Lage in Kliniken und auf Intensivstationen machen sich
Krebsforscher für Kontakteinschränkungen und eine allgemeine Corona-Impfpflicht stark. "In Anbetracht der immer weiter steigenden Corona-Neuinfektionen und der sich stetig füllenden Intensivstationen sehen wir keinen anderen Ausweg aus der Krise", sagt Gerd Nettekoven, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebshilfe.
Die Stiftung, die Corona Task Force des Deutschen Krebsforschungszentrums und die Deutsche Krebsgesellschaft sähen die Impfpflicht zusätzlich zu Kontaktbeschränkungen "als
einzige Möglichkeit, den Kollaps des Gesundheitssystems über den Winter zu verhindern", heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung.
Wer sich aus nicht-medizinischen Gründen bislang gegen eine Corona-Impfung entschlossen habe, solle seine Entscheidung noch einmal dringend überdenken, so der Appell.