Die
Staatsanwaltschaft Bremen hat
neue Erkenntnisse im Fall des zurückgetretenen Werder-Trainers
Markus Anfang veröffentlicht, die den Verdacht der Fälschung seines Impfausweises erhärten. Danach sind in dem Dokument, das der 47-Jährige vorgelegt hat, zwei Impftermine in einem Kölner Impfzentrum dokumentiert. Nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung, die dieses Impfzentrum betreibt, sei Anfang jedoch an keinem der beiden Termine von der EDV des Zentrums erfasst worden.
Die Staatsanwaltschaft geht deshalb davon aus, dass der
Impfausweis des früheren Bundesliga-Profis
gefälscht ist. Ihre Ermittlungen haben außerdem ergeben, dass die bei Anfangs erstem Termin angegebene Chargennummer des Impfstoff nie verimpft wurde. Die Chargennummer des zweiten Termins wurde zwar verimpft - jedoch nicht an dem in Anfangs Dokument angegebenen Tag.