Letztes Update:
20220127220332

12:42
18.11.2021
Knapp zwei Drittel der Bundesbürger sind angesichts steigender Infektionszahlen für die Wiedereinführung der Homeoffice-Pflicht in dafür geeigneten Berufen. Laut einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag der Augsburger Allgemeinen fordern 61 Prozent eine verpflichtende Regelung, wenn das Arbeiten von zu Hause aus möglich ist. 28 Prozent sind gegen eine staatliche Vorgabe, der Rest antwortete unentschlossen.

Für eine solche Pflicht plädieren in der Anhängerschaft von SPD, Grünen und Linken jeweils über 70 Prozent, bei den Unions-Unterstützern sind es 58 Prozent, wie es weiter heißt. Geteilt ist die Meinung im Lager der FDP. 28 Prozent der Menschen, die der AfD nahestehen, befürworten dieses Arbeitsmodell.

12:34
18.11.2021
Nach der Empfehlung der Ständigen Impfkommission einer Corona-Auffrischungsimpfung für alle ab 18 Jahren wollen die Betriebs- und Werksärzte möglichst schnell an der Aktion beteiligt werden. "Wir stehen bereit - wir brauchen den Impfstoff, dann können wir in den Betrieben Booster-Impfungen durchführen", sagt der Präsident des Verbandes Deutscher Betriebs- und Werksärzte, Wolfgang Panter, der Stuttgarter Zeitung und den Stuttgarter Nachrichten. Im Dezember könne man damit beginnen.
Die Beschäftigten frühestens sechs Monate nach der Grundimmunisierung erneut zu impfen, sei schon relativ spät - "da sollte man eher ein bisschen früher loslegen", sagt Panter hinzu. Die Beteiligung der Arbeitsmediziner hätte auch jetzt wieder eine große Wirkung. Auf dem Höhepunkt der Impfaktion im Sommer hätten in der Spitze knapp 7000 Betriebsärzte Impfstoff bestellt, sagt der Verbandspräsident.

12:15
18.11.2021
Belarus hat einen ersten Corona-Fall in der Migranten-Notunterkunft nahe der polnischen Grenze gemeldet. In der zum Schlaflager umfunktionierten Logistikhalle sei ein Mensch erkrankt, meldet die belarussische Staatsagentur Belta unter Berufung auf einen Behördenvertreter aus der Region Grodno. Der Erkrankte sei in ein Krankenhaus gebracht worden.
In der am Dienstag eröffneten Unterkunft schliefen in den vergangenen beiden Nächten rund tausend Menschen auf engstem Raum auf dem Boden. Weil Regen droht, sollen nun in der oberen Etage noch weitere Migranten untergebracht werden. Immer mehr Menschen verlassen mittlerweile das Waldstück direkt an der Grenze zu Polen, wie ein Reporter der Deutschen Presse-Agentur vor Ort berichtet. In der Logistikhalle werde nun eine Impfstelle eröffnet, an der ein chinesisches Vakzin verabreicht werden solle, heißt es von belarussischer Seite.

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