Bei
Länder-Beratungen über Maßnahmen gegen die dramatische Entwicklung gibt es in wichtigen Punkten kurz vor dem am Nachmittag geplanten Treffen mit der geschäftsführenden Kanzlerin Angela Merkel
noch keine Einigkeit. So ist weiterhin unklar,
ab welcher Hospitalisierungsrate es Zugangsbeschränkungen für Ungeimpfte oder etwa auch Testpflichten für Geimpfte und Genesene (2G plus) geben soll.
Das geht aus einem der
Deutschen Presse-Agentur vorliegenden
Beschlussvorschlag hervor, der nach Beratungen der Staatskanzleichefs in der Nacht von Nordrhein-Westfalen an die anderen Länder verschickt worden war. NRW ist aktuell Vorsitzland der Ministerpräsidentenkonferenz. An den Beratungen hatte auch der amtierende Kanzleramtschef Helge Braun teilgenommen. Grundsätzlich gilt, dass es sich auch
bei dem nun vorliegenden Beschlussentwurf lediglich um eine Diskussionsgrundlage handelt. Eine endgültige Einigung gibt es erst ganz am Schluss. Offen ist zudem, wie lange die am frühen Nachmittag beginnenden Beratungen dauern würden.