Letztes Update:
20220127220332

09:28
18.11.2021
Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow fordert eine bundesweite Testpflicht auch für Geimpfte und Genesene. "Jetzt wird es Zeit, dass wir auch die Erwachsenen testen, auch die, die geimpft und genesen sind", sagt Ramelow bei "MDR Aktuell". Es helfe nicht, eine 2G-Regelung zu machen, die formal ausweise, dass man geimpft oder genesen sei. Stattdessen müsse man schauen, ob das Virus vom Menschen weitergegeben werde. "Und Geimpfte tragen das Virus auch weiter."

09:15
18.11.2021
In etwa 100 von rund 400 Land- und Stadtkreisen in Deutschland gibt es derzeit maximal noch ein freies Intensivbett für Erwachsene. Das geht aus den aktuellsten Zahlen der Intensivmedizinervereinigung Divi hervor. In etwa 50 Kreisen sind demnach alle Betten belegt, besonders häufig in Bayern und Baden-Württemberg. Allerdings können sich die Kreise in gewissem Rahmen untereinander aushelfen, wenn es Engpässe gibt. 
Die Gesamtzahl der erwachsenen Corona-Patienten auf Intensivstation ist mit rund 3400 aber derzeit noch deutlich niedriger als auf dem Höhepunkt der zweiten (rund 5700) und dritten (rund 5100) Welle. Allerdings gibt es laut Intensivmedizinern wegen Personalmangels weniger betreibbare Betten als vor einem Jahr. 

08:54
18.11.2021
Bei Länder-Beratungen über Maßnahmen gegen die dramatische Entwicklung gibt es in wichtigen Punkten kurz vor dem am Nachmittag geplanten Treffen mit der geschäftsführenden Kanzlerin Angela Merkel noch keine Einigkeit. So ist weiterhin unklar, ab welcher Hospitalisierungsrate es Zugangsbeschränkungen für Ungeimpfte oder etwa auch Testpflichten für Geimpfte und Genesene (2G plus) geben soll. 
Das geht aus einem der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden Beschlussvorschlag hervor, der nach Beratungen der Staatskanzleichefs in der Nacht von Nordrhein-Westfalen an die anderen Länder verschickt worden war. NRW ist aktuell Vorsitzland der Ministerpräsidentenkonferenz. An den Beratungen hatte auch der amtierende Kanzleramtschef Helge Braun teilgenommen. Grundsätzlich gilt, dass es sich auch bei dem nun vorliegenden Beschlussentwurf lediglich um eine Diskussionsgrundlage handelt. Eine endgültige Einigung gibt es erst ganz am Schluss. Offen ist zudem, wie lange die am frühen Nachmittag beginnenden Beratungen dauern würden.

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