Letztes Update:
20220127220332

12:02
17.11.2021
Der geschäftsführende Gesundheitsminister Jens Spahn erwartet von der anstehenden Bund-Länder-Runde klare Signale für eine schnelle Eindämmung der bedrohlichen Corona-Welle. Gebraucht werde "ein Weckruf, um ein pandemiemüdes Deutschland wieder ein Stück wachzurütteln",  sagt der CDU-Politiker beim "Wirtschaftsgipfel" der Süddeutschen Zeitung in Berlin.

11:25
17.11.2021
Die geschäftsführende Kanzlerin Angela Merkel (CDU) fordert  dringende Klärungen zur Eindämmung der Corona-Infektionen bei den anstehenden Bund-Länder-Beratungen ein. Die gegenwärtige Pandemie-Lage sei dramatisch, sagte Merkel in einer per Video zugeschalteten Rede bei der Hauptversammlung des Deutschen Städtetags in Erfurt. "Die vierte Welle trifft unser Land mit voller Wucht." Die Beratungen mit den Ministerpräsidenten an diesem Donnerstag seien "überfällig", machte Merkel deutlich.
Konkret forderte sie, eine Marke festzulegen, ab welcher Klinikbelastung zusätzliche Eindämmungsmaßnahmen greifen müssen. Ohne einen Schwellenwert bliebe der vereinbarte Index für die Zahl der aufgenommenen Corona-Patienten pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen "ein zahnloser Tiger". Es wäre aber "eine Katastrophe", erst dann zu handeln, wenn die Intensivstationen voll seien.

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11:03
17.11.2021
Die Corona-Deutschlandkarte des Robert-Koch-Instituts (RKI) hat wegen eines Cyberangriffes seit Wochen ein Meldeloch im Nordosten. Im mecklenburg-vorpommerischen Landkreis Ludwigslust-Parchim und der angrenzenden Landeshauptstadt Schwerin hatte es bereits im Oktober einen Cyberangriff auf den kommunalen IT-Dienstleister gegeben, woraufhin alle Systeme zur Sicherheit heruntergefahren wurden. Die Mitarbeiter zogen also bildlich gesprochen den Stecker, bevor sich das Problem weiter ausbreitet. Von dieser Notmaßnahme waren im Landkreis auch die Meldesysteme für die Corona-Daten betroffen: Da das RKI jedoch nur eine automatische Meldung akzeptiert, bleibt der Landkreis nach wie vor grau. 
Doch wieso ist Schwerin verschont geblieben? "Anders als die Landeshauptstadt Schwerin hat das Gesundheitsamt des Landkreises mit der Software Sormas gearbeitet", heißt es dazu aus der Landkreis-Verwaltung. Die Landeshauptstadt setze hingegen auf das Programm SurvNet, das auch vom RKI genutzt wird. Die Stadt Schwerin hatte also Glück im Unglück.

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