Letztes Update:
20220127220332

09:28
16.11.2021
Die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland ist im Sommer weiter gestiegen, aber noch unter Vorkrisenniveau geblieben. Im dritten Quartal waren nach Angaben des Statistischen Bundesamts 45,1 Millionen Personen mit Arbeitsort in Deutschland erwerbstätig. Damit kletterte die Zahl zum Vorquartal saisonbereinigt kräftig um 169.000 Personen (+0,4 Prozent), nachdem sie schon zweiten Quartal deutlich zugenommen hatte.
Die Folgen der Corona-Krise sind aber noch nicht ganz aufgeholt, berichten die Wiesbadener Statistiker. So waren im dritten Quartal saisonbereinigt 370 000 Personen weniger erwerbstätig als im vierten Quartal 2019, dem letzten Quartal vor der Pandemie.

09:21
16.11.2021
Der britische Spirituosenhersteller Diageo erwartet in den kommenden Jahren eine bessere Entwicklung seiner Geschäfte als noch vor der Pandemie. In den kommenden drei Geschäftsjahren 2022/2023 bis 2024/2025 solle der Umsatz aus eigener Kraft um 5 bis 7 Prozent pro Jahr steigen, teilt der Hersteller von Guinness Bier, Bailey's, Smirnoff oder Johnnie Walker in London mit. Der operative Gewinn solle in dem Zeitraum um 6 bis 9 Prozent pro Jahr zulegen. Damit liegen die mittelfristigen Prognosen über den Wachstumsraten der Jahre 2016/17 bis 2018/19 ausgerufen hatte. 
Diageo setzt auf die Wiedereröffnung von Restaurants und Bars sowie die Erholung im Handel. Bereits jetzt zeigten sich entsprechende Trends: Für die ersten sechs Monate des bis Ende Juni laufenden Geschäftsjahres solle der Umsatz aus eigener Kraft um mindestens 16 Prozent steigen. 

08:49
16.11.2021
Corona-Effekt? In Deutschland sind in diesem Jahr bis August mehr Kinder zur Welt gekommen als im Vorjahreszeitraum. Das Plus beträgt im Vergleich 2020 1,3 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden unter Berufung auf vorläufige Zahlen mitteilt. Rund 524.000 Kinder wurden demnach geboren. Ob sich in den Zahlen ein Corona-Effekt zeigt, sei angesichts des nur leichten Zuwachses schwer zu sagen, sagt die Demografie-Expertin im Statistischen Bundesamt, Olga Pötzsch.
Das gelte auch für eine Auffälligkeit bei den Zahlen, nämlich eine deutliche Zunahme der Geburten von Geschwisterkindern - also zweiten, dritten und weiteren Kindern - zwischen März und April im Vorjahresvergleich. Die Schwangerschaften begannen im Juni und Juli 2020, als sich die Pandemiesituation nach dem ersten Lockdown zwischenzeitlich entspannt hatte. "Das ist eine ungewöhnliche Entwicklung, es ist aber unklar, ob sie ein Corona-Effekt ist", sagte Pötzsch. 

An dieser Stelle sind Inhalte eines Drittanbieters zu sehen. Durch Ihre Zustimmung akzeptieren Sie, dass dieser Anbieter eigene Analyse-Daten erhebt.
www.pz-news.de/datenschutz
Akzeptieren