Letztes Update:
20220127220332

12:13
15.11.2021
Mindestens 70,1 Prozent der Bevölkerung in Deutschland haben mindestens eine Impfung gegen das Coronavirus erhalten. Das sind nach aktuellen Angaben des Robert Koch-Instituts rund 58,3 Millionen Menschen. Vollständig geimpft sind inzwischen mindestens 67,5 Prozent (56,2 Millionen Menschen). 
Am Sonntag wurden nach RKI-Angaben 36.000 Menschen geimpft. 21.000 Dosen wurden als Auffrischungsimpfungen verabreicht. Die sogenannte Booster-Impfung haben mittlerweile rund 3,9 Millionen Menschen bekommen.

extern
Akzeptieren

12:02
15.11.2021
Mitten in der sich zuspitzenden Corona-Lage will Verdi die Warnstreiks an Universitätskliniken deutlich ausweiten - auch in Bayern. Wie Verdi Bayern mitteilt, wollen Beschäftigte an beiden Uni-Kliniken in München sowie in Erlangen, Regensburg und Würzburg an diesem Dienstag die Arbeit niederlegen. Auch das Deutsche Herzzentrum in München soll betroffen sein. 
Mit den Ausständen will die Gewerkschaft den Druck auf die Arbeitgeber im Tarifstreit um den öffentlichen Dienst der Länder erhöhen. "Man fährt das Gesundheitswesen gegen die Wand", sagte Robert Hinke, Leiter des Fachbereichs Gesundheit und Soziales bei Verdi Bayern. "Die Arbeits- und Belastungssituation war bereits vor der Pandemie inakzeptabel. Heute hat sich die Lage noch verschärft. Das scheint aber immer noch nicht bei allen angekommen zu sein." Er kündigte "spürbare Warnstreiks" an. 

11:37
15.11.2021
Von akutem Handlungsbedarf angesichts einer Sieben-Tage-Inzidenz von 303 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche sprach auch der Präsident des Verbands der Leitenden Krankenhausärzte (VLK), Michael Weber beim Krankenhaustag. Man werde dringende Operationen aufschieben müssen. Schwerkranke Patienten würde unverschuldet Schaden nehmen, weil sich andere Bürger nicht impfen lassen wollten. Die Politik solle auf die Wissenschaft hören. Und: "Es darf keine Tabus geben", forderte Weber und nannte etwa Kontaktbeschränkungen oder Einführung einer 2G-Regelung. Zweifelhaft sei, "ob das die richtige Zeit ist für Karnevalsveranstaltungen".
Drastisch habe sich die Situation in der Pflege zugespitzt, nachdem die Missstände schon seit vielen Jahren bekannt seien, kritisierte Sabine Berninger vom Bundesvorstand des Berufsverbands für Pflegeberufe. "Jetzt stehen wir mit dem Rücken zur Wand." Viele Fachkräfte seien ausgestiegen, Neueinsteiger seien rar. "Die Pflege in den deutschen Kliniken befindet sich in einer Abwärtsspirale." Die Corona-Krise habe das noch beschleunigt.

An dieser Stelle sind Inhalte eines Drittanbieters zu sehen. Durch Ihre Zustimmung akzeptieren Sie, dass dieser Anbieter eigene Analyse-Daten erhebt.
www.pz-news.de/datenschutz
Akzeptieren