Letztes Update:
20220127220332

15:23
12.11.2021
Auch in der Corona-Krise bleibt die Sorge vor Krebs laut einer Umfrage die größte Befürchtung der Bundesbürger mit Blick auf eine eigene Erkrankung. Dass sie davor am meisten Angst hätten, gaben 70 Prozent an, wie die Befragung im Auftrag der Krankenkasse DAK-Gesundheit ergab - vor einem Jahr waren es 72 Prozent gewesen. Nach Krebs folgten Alzheimer und Demenz, die nun 54 Prozent nannten. 
Kassenchef Andreas Storm rief mit Blick auf die Corona-Pandemie dazu auf, das Virus nicht zu unterschätzen und Schutzmaßnahmen wie Mund-Nasen-Schutz und Abstandsregeln weiter zu beachten. Laut der Umfrage, die vom 4. bis 25. Oktober gemacht wurde, nannten nun noch 20 Prozent der Befragten eine eigene Corona-Erkrankung als größte Angst - bei der Befragung im Vorjahr waren es 37 Prozent gewesen.

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14:57
12.11.2021
Angesichts steigender Infektionszahlen mit dem Coronavirus wird über neue Einschränkungen diskutiert. Kinobetreiber Christian Bräuer fordert dabei eine differenzierte Debatte. Der Anstieg sei besorgniserregend, sagte Bräuer. Er ist Chef des Programmkinoverbands AG Kino. "Dass alle Möglichkeiten geprüft werden, ist nachvollziehbar." Was ihn störe, sei die pauschale Gleichsetzung von Innenräumen.
"Kino ist nicht gleich Bar", sagte Bräuer. Es werde nicht berücksichtigt, ob ein Raum zum Beispiel Lüftungssysteme habe. In Kinos verhielten sich Menschen auch anders als etwa in Kneipen.
Das Robert Koch-Institut (RKI) hat alle Bürger zu weniger Kontakten aufgerufen. Für eine stärkere Eindämmung solle etwa bei Großveranstaltungen die Personenzahl reduziert oder ein Verbot erwogen werden, sagte RKI-Präsident Lothar Wieler. Eine konkrete Obergrenze nannte er nicht. 

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