Letztes Update:
20220127220332

11:07
07.11.2021
Vor Inkrafttreten der 2G-Regel in Österreich verzeichnen viele Impfstationen am Wochenende einen großen Zulauf. Ab Montag dürfen die meisten Ungeimpften nicht mehr Lokale, Hotels, Veranstaltungen und Friseure besuchen. Wegen des exponentiellen Anstiegs an Infektionen hat die Regierung entschieden, den Zutritt auf Geimpfte und Genesene zu beschränken. Die Regelung werde wohl mindestens bis Weihnachten in Kraft bleiben, so der konservative Kanzler Alexander Schallenberg und der grüne Vizekanzler Werner Kogler im Gespräch mit der "Kronen Zeitung".
Der Druck auf Ungeimpfte, sich doch die erste Dosis zu holen, steigt aber nicht nur wegen der kommenden 2G-Regel. Seit Anfang November müssen nicht geimpfte oder genesene Arbeitende in ihren Betrieben mehrmals wöchentlich einen Testnachweis mitbringen (3G-Regel). Die Sieben-Tage-Inzidenz in Österreich lag zuletzt bei rund 570 Fällen pro 100.000 Einwohner, weit über dem deutschen Wert von 191,5.

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10:47
07.11.2021
Bevor die epidemische Lage am 25. November endet, wollen die Fraktionen von SPD, Grünen und FDP neue Leitplanken zur Eindämmung der Pandemie beschließen. An einem Gesetzentwurf dazu werde aktuell noch gearbeitet, heißt es aus Fraktionskreisen. Über den Entwurf solle der Bundestag nach jetziger Planung am kommenden Donnerstag beraten. Die drei möglichen Koalitionspartner wollen darin den Angaben zufolge unter anderem neue Regelungen zum Test-Angebot festschreiben. Außerdem arbeiten die Ampel-Parteien wohl an Maßnahmen, die Betrügereien mit gefälschten Impfnachweisen verhindern sollen. 
Wie die "Bild am Sonntag" unter Berufung auf Verhandlungskreise berichtet, erwägen SPD, Grüne und FDP unter anderem eine tägliche Testpflicht für Mitarbeiter und Besucher in Pflegeheimen, unabhängig davon, ob diese geimpft oder genesen sind. Verzichten wollten die potenziellen Ampel-Partner auf einen Lockdown für Ungeimpfte oder eine bundesweite 2G-Regel für das öffentliche Leben.

10:25
07.11.2021
Israels erwägt den Kauf einer neuen Pille gegen das Coronavirus vom US-Pharmakonzern Pfizer. Ministerpräsident Naftali Bennett spricht von "guten Nachrichten". Er habe die Verantwortlichen angewiesen, die Sachlage gründlich zu untersuchen und "einen Erwerb für den Staat Israel zu prüfen".Der Konzern hatte gemeldet, dass er im Kampf gegen die Corona-Pandemie über eine wirksame Pille verfüge, die schwere Krankheitsverläufe bei Hochrisikopatienten verhindern soll (wir berichteten). Noch gibt es allerdings keine Zulassung. Pfizer vertreibt zusammen mit dem deutschen Konzern Biontech auch einen der wichtigsten Impfstoffe.
Israel ist es bislang gelungen, die vierte Corona-Welle ohne neuen Lockdown zu überstehen. Dabei setzt das Land stark auf Booster-Impfungen: Fast 43 Prozent der 9,4 Millionen Einwohner sind inzwischen dreifach geimpft. 62 Prozent bekamen zumindest zwei Spritzen. Drei Monate nach Beginn der Drittimpfungen ist die Zahl der Neuinfektionen dramatisch gesunken. 

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