Letztes Update:
20220127220332

16:39
04.11.2021
Psychische Probleme wie Ängste oder Depressionen haben nach einer Studie der Industriestaaten-Organisation OECD während der Pandemie stark zugenommen und belasten viele Menschen stark. Besonders betroffen sind junge Menschen sowie Erwachsene, die ihre Arbeit oder ihr Einkommen verloren haben oder sich von einem solchen Verlust bedroht sahen, teilt die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) mit. Die volkswirtschaftlichen Kosten psychischer Belastungen, nicht nur wegen der Corona-Krise, sind nach der Studie enorm. Laut OECD-Schätzungen belaufen sie sich im Schnitt auf über 4,2 Prozent des Bruttoinlandprodukts.

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15:49
04.11.2021
Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek fordert zum Auftakt der Gesundheitsministerkonferenz in Lindau erneut eine Verlängerung der epidemischen Notlage von nationaler Tragweite über den 25. November hinaus. "Ich glaube schon, dass wir jetzt - angesichts dieser Zahlen - mehr denn je tatsächlich in dieser Lage sind", sagt Holetschek vor Beginn der zweitägigen Konferenz am Bodensee, deren Vorsitzender er ist. Die Gesundheitsminister der Länder würden sich dort mit Gesundheitsminister Spahn "sicherlich noch mal darüber austauschen". Spahn hatte sich jüngst wie die möglichen künftigen Regierungspartner SPD, Grüne und FDP dafür ausgesprochen, die Einstufung als Rechtsgrundlage für weitgehende Corona-Einschränkungen nicht mehr zu verlängern. Holetschek betont dagegen, die Länder müssten für den Winter "alle Maßnahmen bereithalten, die notwendig sind, um mit aller Konsequenz vorgehen zu können".

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