Letztes Update:
20220127220332

14:57
03.11.2021
Die geschäftsführende Kanzlerin Angela Merkel hat angesichts der kritischeren Corona-Lage zu erhöhter Vorsicht gemahnt und nachdrücklich für mehr Impfungen geworben. "Die Pandemie ist nicht etwa, wie mancher vielleicht im Sommer gedacht hat, am Abklingen, sondern sie fordert uns jetzt und in den kommenden Wochen wieder mit großer Wucht heraus", macht Regierungssprecher Steffen Seibert in Berlin für die Kanzlerin deutlich. In einigen Regionen sei die Lage in den Kliniken schon wieder sehr zugespitzt.
Zu möglichen weitergehenden Maßnahmen verweist Seibert darauf, dass 55,6 Millionen Menschen vollständig geimpft seien. "Niemand plant für sie jetzt weitere Beschränkungen." Wenn sich die Lage regional weiter zuspitze, seien weitere Beschränkungen nur bei Nicht-Geimpften möglich. Dies führe logisch zu 2G-Regeln, also Zugang nur für Geimpfte und Genesene - zumindest regional.

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14:41
03.11.2021
Aufgrund von großen Menschenmassen, dichtem Gedränge und langen Warteschlangen beim Klimagipfel in Glasgow sorgt sich eine schottische Gesundheitsexpertin um eine mögliche Ansteckung der Teilnehmer mit dem Coronavirus. "Das ist wirklich besorgniserregend, ich beobachte all das sehr ängstlich, weil ich weiß, wie fragil die Situation ist", sagt die Forscherin Devi Sridhar von der Universität Edinburgh in einem BBC-Interview. 
Bei der UN-Weltklimakonferenz mit mehr als 28.000 Delegierten, Beobachtern und Journalisten waren in den vergangenen Tagen am Einlass sehr lange Warteschlangen entstanden. Die Teilnehmer wurden teils im Zick-Zack-Kurs bis zu den Sicherheitsschleusen geführt. Zeitweise habe es über eine Stunde gedauert, um ins Konferenzzentrum zu gelangen, berichten Teilnehmer. 

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