Letztes Update:
20220127220332

10:39
03.11.2021
SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich wirft dem geschäftsführenden Gesundheitsminister Jens Spahn chaotische Amtsführung vor. "Ausgerechnet jetzt stiftet Bundesgesundheitsminister Jens Spahn mehr Verwirrung, als dass er klärt", sagt Mützenich der Deutschen Presse-Agentur. "Erst die Forderung nach dem Auslaufen der epidemischen Lage, ohne auch nur den Hauch einer Überlegung, wie das für die Länder praktikabel gemacht werden kann - das haben wir im Parlament dann in die Hand genommen", sagt Mützenich. 
Zunächst hatte Spahn für ein Ende der epidemischen Lage plädiert, die den Bundesländern als Rechtsgrundlage für Corona-Maßnahmen dient. Dann hatten SPD, Grüne und FDP angekündigt, dass den Ländern stattdessen ein Katalog an möglichen Einschränkungen offenstehen solle. "Als nächstes die Forderung nach Booster-Impfungen für alle, zu einem Zeitpunkt, zu dem noch nicht einmal die besonders schutzbedürftigen Menschen eine solche Impfung erhalten haben", erklärt der SPD-Fraktionschef weiter.

Jens Spahn sollte seine Verantwortung wahrnehmen, klar kommunizieren und als geschäftsführender Gesundheitsminister die Geschäfte auch tatsächlich führen - und nicht sein Amt für Werbeveranstaltungen in eigener Sache mit Blick auf den CDU-Vorsitz missbrauchen. 10:39
03.11.2021
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10:21
03.11.2021
Eine Corona-Impflotterie erreicht im österreichischen Bundesland Burgenland ihr Ziel: Die Marke von 10.000 zusätzlichen Erstimpfungen sei überschritten worden, teilt Landeschef Hans Peter Doskozil mit. Damit würden am 11. November, dem Landesfeiertag, 1000 Sachpreise verlost - darunter 3 Autos, 15 E-Bikes, iPhones und Mac-Books sowie zahlreiche Gutscheine. Rund 80.000 Menschen haben sich für die Lotterie angemeldet, die allen Geimpften offenstand. Das Bundesland mit 300.000 Einwohnern stand schon bisher an der Spitze bei der Impfquote. Sie liegt bei etwa 73 Prozent gegenüber 66 Prozent bundesweit.
Die Infektionszahlen in der Alpenrepublik sind auch heute deutlich gestiegen. Binnen 24 Stunden wurde der Jahresrekord von 6506 neuen Fällen gezählt. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg auf 429 Fälle pro 100.000 Einwohner. Immer mehr Patienten müssen in Krankenhäusern behandelt werden. Die Bundesregierung und die Bundesländer wollen am Freitag über weitere Maßnahmen beraten.

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