Letztes Update:
20220127220332

11:39
02.11.2021
Der sächsische Kultusminister Christian Piwarz hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Nach Auftreten von Erkältungssymptomen habe das sowohl ein Schnelltest als auch ein anschließender PCR-Test bestätigt, teilt das Kultusministerium mit. Der CDU-Politiker, der vollständig geimpft sei, befinde sich in häuslicher Quarantäne. Seinen Dienstaufgaben gehe der 46-Jährige so weit möglich von Zuhause aus nach, heißt es. Auswärtige Termine würden für die Dauer der Quarantäne abgesagt.

11:25
02.11.2021
UPDATE | Die Ständige Impfkommission (Stiko) dringt auf Auffrischungsimpfungen zunächst nur für ausgewählte Gruppen. Es komme darauf an, die Menschen zuerst zu schützen, die die Impfung am dringendsten benötigen, so der Stiko-Vorsitzende Thomas Mertens. Gesunde Menschen mittleren Alters mit Grundimmunisierung könnten davon ausgehen, dass sie noch ausreichend Schutz haben. Zwar lasse der Schutz vor Ansteckung mit der Zeit nach, nicht aber der Schutz vor einer schweren Erkrankung. Mertens betont, es gelte auch die noch klaffenden Impflücken bei Erwachsenen im Alter von 18 bis 59 Jahren zu schließen. Die Impfquoten seien hier unzureichend.
Impf-Verstärkungen ("Booster") sind mindestens sechs Monate nach einer vollständigen Impfung möglich. Angeboten werden sie Älteren ab 60 Jahre, Risikogruppen, aber auch Geimpften mit Astrazeneca und Johnson & Johnson. Die Stiko empfiehlt Auffrischungsimpfungen vorerst unter anderem für Menschen ab 70, für immunsupprimierte Patienten und für Pflegepersonal. "Die Ständige Impfkommission prüft im Moment sehr intensiv, ob sie Auffrischungsimpfungen für alle Bevölkerungsgruppen empfehlen wird", sagte Mertens zuvor den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Grundsätzlich sind "Booster" laut Impfverordnung für alle möglich.

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11:09
02.11.2021
Die Praxisärzte in Deutschland sehen sich für deutlich mehr Auffrischungsimpfungen im Winter gewappnet, dringen aber auf klare Voraussetzungen. "Das ist machbar, wir können das", sagt der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen. Seit der Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) für Auffrischungen unter anderem für ältere Menschen ab 70 Jahren sei die Zahl der impfstoffbestellenden Praxen auf mehr als 30.000 angestiegen. Abweichende nicht-ärztliche Impfempfehlungen verwirrten da, was auch Praxisabläufe erschwere.
Nötig seien geordnete Einladungsverfahren. Gassen fordert zudem flexiblere Möglichkeiten für Praxen beim Bestellen von Impfstoff und bei der Handhabung größerer Impfstoff-Fläschchen.

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