Letztes Update:
20220127220332

12:44
01.11.2021
Die Bundeswehr fliegt schwer erkrankte Corona-Patienten aus Rumänien zur Behandlung nach Deutschland. Dazu sei heute ein Airbus A310 der Luftwaffe in Bukarest gelandet, schreibt der Sanitätsdienst der Bundeswehr auf Twitter. Insgesamt sollten sechs Patienten auf dem Luftweg nach Deutschland gebracht werden.
Nur knapp ein Drittel der Rumänen ist laut der EU-Gesundheitsbehörde (ECDC) vollständig geimpft. Die 14-Tage-Inzidenz der Neuansteckungen stieg zuletzt über 1000 pro 100.000 Einwohner und blieb eine der höchsten in der EU. Angesichts der sich zuspitzenden Corona-Notlage hatte die EU-Kommission bereits zusätzliche Ärzte und medizinische Ausrüstung in das südosteuropäische Land geschickt.

12:11
01.11.2021
Die Bemühungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) um eine bessere Bewältigung von Pandemien kommen nicht wie geplant voran. Die WHO bittet um neue Bewerbungen für einen wichtigen Expertenbeirat, den sie schon vorgestellt hatte. Unter den 26 bisher vorgeschlagenen Mitgliedern ist der Berliner Virologe Christian Drosten. Die WHO hatte die Mitglieder aus aller Welt Mitte Oktober vorgestellt. 
Im üblichen Konsultationsprozess mit den Mitgliedsländern tauchte dann aber Kritik auf, so dass sich die WHO entschloss, den Bewerbungsprozess nun noch einmal für drei Tage zu öffnen, bis zum 3. November. Sie erwarte nun weitere Bewerbungen aus Feldern wie Sozialwissenschaften, Anthropologie, Ethik oder Biosicherheit. Der Beirat soll künftig verhindern, dass die Suche nach dem Ursprung eines Ausbruchs wie bei der Corona-Pandemie zur politischen Schlammschlacht wird und soll Richtlinien für Studien erarbeiten und Untersuchungen beaufsichtigen.

11:48
01.11.2021
UPDATE | Die Bundesregierung hat keinen Überblick über die Zahl der noch betriebenen Impfzentren in Deutschland. "Dazu liegen mir keine Zahlen vor, da die Bundesländer die Impfzentren in eigener Zuständigkeit betreiben", so ein Sprecher des Gesundheitsministeriums. Einige Länder hätten ihre Impfzentren weiter in Betrieb, andere hätten sie auf Standby geschaltet. "Wieviele jetzt in Betrieb sind, kann ich nicht sagen", sagt der Sprecher.
Angesichts stark steigender Corona-Zahlen hatte der geschäftsführende Gesundheitsminister Jens Spahn die Länder aufgefordert, ihre Impfzentren wieder hochzufahren. Denn die Menschen sollen auf einfache Weise an eine Auffrischungsimpfung gegen die nachlassende Wirkung des Impfstoffs kommen können. Der CDU-Politiker hatte auch einen Gipfel zum Thema Auffrischungsimpfungen von Bund und Ländern gefordert. Die stellvertretende Regierungssprecherin Ulrike Demmer sagt zu dem Vorstoß, Bund und Länder seien ohnehin im Austausch, auch die geschäftsführende Bundesregierung sei zudem offen für Gespräche, doch könne sie keinen Termin für ein solches Treffen nennen.

An dieser Stelle sind Inhalte eines Drittanbieters zu sehen. Durch Ihre Zustimmung akzeptieren Sie, dass dieser Anbieter eigene Analyse-Daten erhebt.
www.pz-news.de/datenschutz
Akzeptieren