Letztes Update:
20220127220332

08:08
29.10.2021
Eine wachsende Zahl der Deutschen sieht laut ZDF-"Politbarometer" ihre Gesundheit wegen eines deutlichen Anstiegs der Neuinfektionen gefährdet. Waren es Anfang Oktober 31 Prozent, so sind es inzwischen 47 Prozent. Das ergab das am Freitag veröffentlichte ZDF-"Politbarometer". 51 Prozent sehen keine Gefahr. Eine klare Mehrheit von 59 Prozent der Befragten hält die geltenden Corona-Maßnahmen für "gerade richtig". Das ist ein Minus von fünf Prozentpunkten im Vergleich zu Anfang Oktober. 18 Prozent (minus drei Prozentpunkte) halten sie für übertrieben und 20 Prozent (plus sieben) plädieren für härtere Maßnahmen.
Für den Fall weiter stark steigender Corona-Infektionen plädieren 32 Prozent wieder für stärkere Einschränkungen des öffentlichen Lebens für alle Menschen, 43 Prozent wollen diese dann nur für Nicht-Geimpfte und 22 Prozent sind auch in diesem Fall generell gegen stärkere Einschränkungen.

07:52
29.10.2021
Nach seit Tagen stark steigenden Werten ist in Bayern heute nach Zahlen des Robert Koch-Instituts eine neue Rekord-Inzidenz bei Infektionen mit dem Coronavirus gemessen worden. Die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt dem RKI zufolge im bayernweiten Durchschnitt bei 221,9 - höher als je zuvor. Der bisherige Rekord stand bei 217,8 und stammt vom 20. Dezember vergangenen Jahres. Im Bundesländervergleich liegt Bayern damit an dritter Stelle hinter Thüringen (288,9) und Sachsen (253,9).

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06:41
29.10.2021
Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat erneut für eine Auffrischungsimpfung gegen das Coronavirus geworben. Empfohlen sei das für Menschen über 60 Jahren, so Spahn im rbb-Inforadio. Seiner Meinung nach sollten die Bundesländer diese Menschen auch nochmal schriftlich einladen. Dafür wolle er nächste Woche bei der Gesundheitsministerkonferenz in Lindau werben.
Empfohlen werde eine Auffrischimpfung aber auch für Menschen, die pflegebedürftig seien oder bestimmte Vorerkrankungen hätten, die im Gesundheitswesen arbeiteten oder mit Astrazeneca oder Johnson & Johnson geimpft worden seien. Für alle anderen sei es aber auch möglich. "Wir haben Impfstoff mehr als genug", sagt Spahn. Er hatte sich am Donnerstag selbst erneut impfen lassen.

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