Die Folgen der Pandemie lassen aus Sicht von Schuldnerberatungsstellen etwa der Caritas und Diakonie immer mehr Menschen in Deutschland in finanzielle Not geraten. Die Beratungsstellen verzeichnen im ersten Halbjahr 2021 im Vergleich zum Aufkommen vor der Pandemie einen deutlichen Anstieg der Anfragen nach Beratung. Das ergibt eine Umfrage der Arbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung der Verbände.
"Die steigende Nachfrage nach sozialer Schuldnerberatung ist alarmierend", so Maria Loheide, Vorstand Sozialpolitik der Diakonie Deutschland. Zu Beginn der Pandemie hätten sich viele Menschen noch durch Rücklagen oder privat geliehenes Geld finanziell über Wasser halten können. Inzwischen könnten viele ihre Überschuldung aber nicht mehr ausgleichen.