Letztes Update:
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18:48
26.10.2021
Aufgrund von rekordhohen Neuinfektionszahlen haben die zum dänischen Königreich zählenden Färöer lokale Beschränkungen eingeführt. Die täglichen Corona-Zahlen auf der kleinen Inselgruppe im Nordatlantik sind nach Angaben des färöischen Rundfunksenders KVF in der vergangenen Woche deutlich angestiegen, und zwar von 13 Fällen am Montag auf 99 am Sonntag. Damit gibt es derzeit 379 aktive Fälle auf den Inseln. Wie die dänische Nachrichtenagentur Ritzau berichtete, wurden deshalb nun Schüler einiger Schulen nach Hause und in den Fernunterricht geschickt. Die Behörden empfahlen, Freizeitaktivitäten zu begrenzen. Die Infektionen betreffen demnach vor allem Kinder und Jugendliche in den nördlichen Gemeinden Klaksvík, Eystur und Fuglafjørdur.
Dank ihrer abgeschiedenen Lage sind die Färöer bislang relativ gut durch die Corona-Zeit gekommen. Während der gesamten Pandemie gab es auf den Inseln mit ihren rund 53.000 Einwohnerinnen und Einwohnern bislang 1714 nachgewiesene Corona-Fälle. Nur zwei Menschen starben in Verbindung mit einer Infektion mit dem Coronavirus. Rund 70 Prozent der färöischen Bevölkerung sind mittlerweile vollständig geimpft.

18:04
26.10.2021
Nach längerem Zögern empfiehlt nun auch die Schweiz eine Corona-Auffrischimpfung. Dafür in Frage kommen ab Mitte November Menschen ab 65 Jahren, wie das Bundesamt für Gesundheit mitteilte. Die Empfehlung gehe besonders an Menschen in Alters- und Pflegeheimen sowie ältere Personen mit schweren Grunderkrankungen. Sie sollen damit im Fall einer Infektion noch besser vor schwerer Erkrankung geschützt werden. "Für die breite Bevölkerung ist eine Auffrischimpfung aufgrund der aktuellen Datenlage derzeit nicht zugelassen und auch nicht empfohlen", so das Bundesamt.
Die Infektionszahlen in dem Land steigen seit der vergangenen Woche. Der im Bundesamt für Krisenbewältigung zuständige Patrick Mathys sprach von einer "ungünstigen" epidemischen Situation. Innerhalb von 24 Stunden wurden 1491 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet. Eine Woche zuvor waren es 1240.

17:17
26.10.2021
Die Corona-Pandemie bleibt für die Weltgesundheitsorganisation (WHO) eine "Notlage von internationaler Tragweite" (PHEIC). Dies beschloss WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus auf Empfehlung des unabhängigen Notfallausschusses, der sich alle drei Monate trifft, um die Lage neu zu beurteilen. Mit der Erklärung einer Notlage sind unter anderem besondere Meldepflichten der Mitgliedsländer verbunden. "Eine Analyse der derzeitigen Situation und Prognosemodelle legen nahe, dass die Pandemie noch lange nicht vorbei ist", teilte der Ausschuss mit. Er rief alle Länder auf, weiterhin sämtliche Schutzmaßnahmen anzuwenden. Die Pandemie habe Auswirkungen auf humanitäre Einsätze, Massenmigration, Bevölkerungsverschiebungen und andere Krisen. Die Länder sollten Vorbereitungen treffen, um sich darauf einzustellen und ihre Hilfsbudgets anpassen. Er appellierte an die Länder, das Ziel der WHO zu unterstützen, dass bis Ende des Jahres 40 Prozent der Bewohner jedes Landes auf der Welt gegen das Virus geimpft sind.

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