Die Impfdebatte um Joshua Kimmich wird weiter sehr emotional geführt. Der langjährige Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge ist über der Wucht der öffentlichen Diskussion um den bislang nicht geimpften Fußball-Nationalspieler Joshua Kimmich keineswegs verwundert. "Corona verfolgt uns jetzt seit anderthalb Jahren. Es überrascht mich nicht, dass es jetzt ein großes Politikum ist", sagt der 66-Jährige am Rande der Premiere einer Doku-Serie über den FC Bayern in München: "Man sollte die Kirche trotzdem im Dorf lassen."
Der 26 Jahre alte Kimmich hatte am Wochenende nach dem 4:0 des deutschen Fußball-Rekordmeisters gegen 1899 Hoffenheim eingeräumt, bislang nicht gegen das Coronavirus geimpft zu sein. Das hatte bei teilweisem Verständnis heftige Reaktionen und Kritik zur Folge gehabt.