Letztes Update:
20220127220332

08:03
21.10.2021
Deutsche IT-Firmen haben von der Corona-Krise bisher nur teilweise profitiert. In einer Befragung von 205 Managern der Branche antworteten 41 Prozent der Teilnehmer, dass ihre Unternehmen seit Beginn der Pandemie mehr Aufträge erhalten. Große Dienstleister profitieren dabei überdurchschnittlich: Von den kleineren Firmen mit weniger als 20 Mitarbeitern erhielten nur gut 15 Prozent mehr Aufträge. In Auftrag gegeben wurde die Umfrage vom Spezialversicherer Hiscox, befragt wurden die Manager vom Marktforschungsunternehmen techconsult.
Zu Beginn der Pandemie hatten viele prophezeit, dass Corona ein Treiber der Digitalisierung sein werde. Schon eine vorangegangene Hiscox-Umfrage im Herbst 2020 hatte allerdings ergeben, dass viele IT-Firmen wenig von einem positiven Corona-Effekt spüren. „Ein Grund dafür ist, dass viele Firmen vor allem am Anfang der Pandemie aufgrund wirtschaftlicher Unsicherheit wenig neue Investitionen in die digitale Weiterentwicklung getätigt haben“, sagte Hiscox-Manager Marc Thamm.

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06:48
21.10.2021
Wegen geschlossener kommunaler Bäder haben es in der Corona-Pandemie Hunderttausende Kinder verpasst, Schwimmen zu lernen. "Die Situation der Nichtschwimmer ist dramatisch", sagt Achim Wiese, Pressesprecher der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG). Ein kompletter Schuljahrgang konnte nicht in Kursen lernen. Eigentlich wollte die DLRG ihre Kompaktkurse nur bis September anbieten, wegen der langen Wartelisten und der prekären Lage habe man das Angebot bis Ende des Jahres verlängert. 15 bis 20 Einheiten im Wasser reichten meist für einen Freischwimmer-Ausweis. 
Die DLRG hat im vergangenen Jahr 23.485 Schwimmprüfungen abgenommen - die Zahl brach damit um 75 Prozent im Vergleich mit 2019 ein.

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